Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1856)
Entstehung
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ner auf ſeinem Poſten fehlen, ſondern Jeder mußte von den gemeinſamen Parteiideen durchdrungen ſein, und nach Maßgabe ſeiner Kräfte voll Eifer zum Er⸗ folg der Parteizwecke beitragen.

Vater Lars, wie Lars Larsſon allgemein hieß, war bei einer feſtgeſetzten allgemeinen Verſammlung nicht erſchienen, und Forbus wollte alſo zu ihm gehen, um zu ſehen, was er machte. Aber ein paar Stun⸗ den vorher erhielt er einen Brief von Lars, worin dieſer ihn dringend um ſeinen Beſuch bat.

Lars Larsſon bewohnte ein Stübchen zwei Trep⸗ pen hoch in einem Haus auf dem Prangerberg.

Als Forbus die Treppe hinaufging, hörte er Tritte dicht hinter ſich.

Die Thüre ging leiſe auf und Forbus trat ein.

Er hatte erwartet, daß er Vater Lars mit dem genauen und kritiſchen Studium einiger belehrenden und leitenden Broſchüren und Zeitſchriften, welche die Tagesfragen behandelten, beſchäftigt finden würde; ſtatt deſſen fand er ihn, den Rücken gegen die Thüre gekehrt und den Kopf auf ſeine Hand geſtützt, in der Bibel leſend.

Vater Lars hatte ſich zu ſehr darein vertieft, um hören zu können, daß die Thüre aufgegangen und Jemand hereingetreten war.

Aber im ſelben Augenblick, wo Forbus, von an⸗ dachtsvoller Achtung ergriffen, ruhig und ſtill auf der Schwelle ſtehen blieb, trat Jemand an ſeine Seite.

Sie betrachteten einander, als ob keiner von beiden den andern hier erwartet hätte.