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„Ich kann dies nicht genug verſichern...
„Und jetzt betheuern Sie, daß Sie es opfern könn⸗ ten. Dies wäre ja alſo ein Opfer... ohne allen Werth.“
Aminoff wandte ſich mit einem Ausdruck bitteren Verdruſſes von ihr ab.
Mit einem gleichgültigen Lächeln ſtand dagegen Amanda von ihrem Platze auf und begab ſich nach der Thüre.
„Amanda,“ rief Aminoff,„können Sie herzlos genug ſein, mich in dieſer Gemüthsſtimmung zu laſſen?“
„Sie paßt zu meinen Erziehungsgrundſätzen,“ antwortete ſie;„bei der Stimmung, worin Sie ſich jetzt befinden, iſt es nothwendig, Sie auf Hungercur zu ſetzen.“
Die ganze lange Zimmerreihe, die Baron Pech⸗ lin's Prachtwohnung ausmachte, ſtand in ſchönſter Ordnung und Beleuchtung da, um die Gäſte zu empfangen, die er eingeladen hatte.
Zu jener Zeit bildeten Anfang und Schluß jeder Reichsverſammlung auch für das geſellſchaftliche Le⸗ ben in der Hauptſtadt Glanzpunkte. Es iſt noch heutigen Tags einigermaßen ſo. Im bunten Ge⸗ wimmel heiterer Geſellſchaft leitet man die Parteien am leichteſten in ſeine Abſichten ein, bearbeitet man die Intereſſen am beſten, bekommt man Anſichten und Meinungen zu prüfen, die ſich oft ohne die nöthige Behutſamkeit und Aufmerkſamkeit breit machen.
Als Amanda ihren verliebten Cornet ſtehen ließ, ging ſie blos in's Nebenzimmer hinaus, und da ſie


