Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1856)
Entstehung
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Aminoff, Cornet in dem Cavallerieregiment Sma⸗ land.

Nach einer Abweſenheit von einer Stunde oder etwas mehr waren ſie indeß zurückgekommen, und wir ſehen aus Amanda's Fragen, daß ihre Neugierde noch nicht abgenommen hat.

Vor ihr ſtand jetzt ein Mann in ſeinen ſchönſten Jahren, eine kräftige, edle Geſtalt, mit Augen, wo rin ein dunkles Feuer glühte.

Mein Gott, murmelte er,warum mußte ich Sie je ſehen?

Es war Aminoff.

Ich muß lachen, mein Herr, und Amanda lachte wirklich,ſollten Sie es denn nicht wiſſen? Hören Sie mich an. Ich will Ihren armen Ver⸗ ſtand über die Urſachen aufklären, warum die Vor⸗ ſehung in ihrer wunderbaren Weisheit uns zuſam⸗ mengeführt hat. Sie waren einbildiſch, thöricht, leichtſinnig, das müſſen Sie zugeben. Alles das iſt jetzt vorbei. Verbeugen Sie ſich, mein Herr. Die Welt war für Ihre großen Gedanken von ſich ſelbſt zu klein; jetzt dagegen haben alle Ihre Phantaſien in meinem Händchen Platz genug. Fallen Sie auf Ihre Knie, mein Herr. Niemand ſind Sie zu ſo großem Dank verpflichtet, wie mir, was nemlich die Frage Ihrer Veredlung, Beſſerung und Erziehung betrifft.

Um Alles in der Welt, hören Sie auf. Ich verlange nicht, daß Sie mich beſſern ſollen, ich ver⸗ lange blos Liebe. Meine Hingebung mit kalten Grundſätzen beantworten, ſtatt mit Liebe, heißt mei⸗ nen Becher mit Eis füllen, ſtatt mit Nektar.

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