Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1856)
Entstehung
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Sdelſteine; ſie ſaßen wie Sterne darin. Ihre friſche, ſtolze, lebensvolle Schönheit wurde noch wunderbar erhöht durch das ſchneeweiße Atlaskleid, das ſich jetzt in reichen Falten um ihre Formen drapirte.

Amanda hatte ſchon vor den bereits mitgetheilten Auftritten in Drottningholm Erlaubniß erhalten, ſich vor dem übrigen Hof nach der Hauptſtadt zu begeben.

Auf dem äußern Schloßhof wartete daher einer von Pechlin's Wagen auf ſie.

Sobald es ihr möglich wurde, wegzukommen, kehrte ſie Drottningholm den Rücken.

Amanda war nicht blos Pechlin's Pflegtochter, ſondern auch ſein übermüthiger Liebling. Die bei⸗ nahe allzu große Unbändigkeit ihres Charakters, der gleichwohl eine ſtark hervortretende natürliche, um nicht zu ſagen wilde Liebenswürdigkeit beſaß, ge⸗ währte dem tief berechnenden Pechlin vielleicht ein eigenthümliches, neues Intereſſe, das vermöge der contraſtirenden und originellen Elemente, die ſich hier vorfanden, ſeine ſtets in den inneren Winkeln des Menſchenherzens auf Entdeckungsreiſen begriffene Forſchergier reizte.

Pechlin empfing ſie mit offenen Armen in ſeinem Arbeitszimmer. Sodann fand eine lange Unterre⸗ dung ſtatt, die erſt unterbrochen wurde, als eine dritte Perſon eintrat und den Baron daran erinnerte, daß es bald Dämmerung ſei, und daß ſie einen wich⸗ lam Gang zu machen hätten, der keinen Aufſchub dulde.

Neugierig, wie Amanda war, ließ ihr dieſer in räthſelhaften Worten angedeutete Ausflug keine Ruhe.

Die betreffende dritte Perſon war Zacharias