Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1856)
Entstehung
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ahr⸗ Dalin und Höppener werden in die Bibliothek ge⸗ führt. Brahe wird ſogleich hieher zu mir geführt.

dere Der Page verbeugte ſich wieder, in der Abſicht zu gehen. 8

Ge⸗Warten Sie noch ein wenig! fiel jedoch die 4

nur Königin ein;ich habe noch eine Viertelſtunde für.

Zu⸗ mich. Melden Sie den Prinzen, ſie ſollen ſich zu. einer Promenade im Park fertig machen. Der Page entfernte ſich. ſich Die Königin hatte ſich nicht von der Stelle be⸗ Be⸗ wegt. Noch ſtand ſie in derſelben inſpirirten Stel⸗ lung da. In der Gedankenfolge, die ſie beſchäftigte, bildete der Eintritt des Pagen nur eine Parentheſe, welche den Gang ihrer Betrachtungen nicht ver⸗ änderte. Es kann nicht anders werden, ſagte ſie end⸗ lich halblaut;es darf nicht anders werden.

er Aber als hätte ſie auf einmal ihre Gedanken

8. wegſtreichen und ihnen eine andere Richtung geben

er wollen, fuhr ſie mit der Hand über ihr Geſicht.

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e, Im innern Zimmer, d. h. im Kabinet, ſaßen zwei

en Damen, die Gräfinnen Brahe und Hard, weniger von Juwelen ſtrahlend als von einnehmender Liebens⸗

13 würdigkeit, weniger von wirklicher Schönheit als von

Anmuth und Tugend, die ſich ſtets auf ihrem Throne behaupten z wenn auch die Schönheit vom ihrigen herabſteigt.

Ich möchte dieſe Anſicht theilen können, ſagte dis Gräfin Brahe als Antwort auf eine vorher auf⸗ e geſtellte Behauptung,aber ich vermag es nicht. ür mich ſind dieſe Parteiſtreitigkeiten etwas Ent⸗

Ridderſtad, Lniſe Ulriken's Hof. I. 3