Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1856)
Entstehung
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Graf Hard bemerkte ihn ſogleich und ſtreckte ihm mit einem Freudenruf die Arme entgegen. Willkommen in der Heimath, Puke! rief Hard, herzlich willkommen bei Verwandten und Freunden! Ich denke, der vaterländiſche Boden befühlt ſich an⸗ genehm, nachdem man das Ausland kennen gelernt hat. Willkommen, tapferer Freund! Was machen die Kriegskameraden draußen? Daniel hatte genug gehört. Der Mann hieß Puke. Mit einem Aufruhr in ſeinem Innern zog er ſich blaß zurück. Ein unklares Mißvergnügen über ſich ſelbſt und die Welt, das ſchon ſeit einiger Zeit an ihm nagte, ſtellte ſich mit verdoppelter Kraft wieder ein. Wie haßte er nicht die Geſellſchaft, die ſo Vieles über ihn geſtellt und ihm ſelbſt einen ſo niedrigen Platz angewieſen! Von Allem was ſeine Bewunderung beſaß, was Sehnſucht und Verlangen in ſeiner Seele erweckte, däuchte er ſich weggeſtoßen. Große innere Kämpfe prüfen jedoch den Men⸗ ſchen nicht blos, ſondern geben ihm auch viel, wenn er die Probe beſteht. Ohne dieſen geiſtigen Zwei⸗ kampf mit den Dämonen in unſerer Bruſt würde ſo vieles Herrliche im Herzen nicht aufblühen, würde ſo viele Stärke und Kraft in unſerem Charakter ſich nicht entwickeln. Wer die Probe beſteht, geht immer beſſer und vollkommener aus jedem Kampf hervor. Muth, Daniel! rief auch zuletzt eine innere Stimme ihm zu.Jammer und zweifleriſches Ver⸗ zagen iſt Feigheit. Du willſt hoch hinauf und Du haſt weit, ſehr weit zu gehen. Fange alſo bei Zei⸗ ten an! Verworrene Gedanken reißen und ſchleppen Dich jetzt bald dahin, bald dorthin; ſie ſtreuen Dich