Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1856)
Entstehung
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in ſeiner Krone war ihm ſo koſtbar, wie die Liebe des Volkes.

Die Schaluppe hatte inzwiſchen ihre hochherrliche Fracht ausgeladen. Cavaliere und Damen beweg⸗ ten ſich um einander her, alle heiter und erfriſcht von der lieblichen Ausfahrt. Der König nahm ſei⸗ nen Weg nach dem Schloſſe. Es war ein pracht⸗ voller, ein reicher, fröhlicher Zug, ein lebendiger Sonnenfächer von Schönheit und Reichthum um ihn her.

Daniel kam juſt in dem Augenblick, wo der König ans Land ſtieg, bei der Brücke an.

Auch auf ihn machte der fanfte und freundliche Ausdruck im Weſen des Monarchen einen lebhaften Eindruck. Aber die Pracht des ganzen Aufzugs blen⸗ dete ſeinen Blick noch mehr. Mit erwachender Chr⸗ begier beneidete er jeden Theilnehmer.

Ich muß Soldat werden, dachte er auf's Neue. Ja, ja, Soldat! 4

Sein Herz pochte heftig beim bloßen Gedanken daran.

Aber auf einmal nahm der haſtige Lauf des Bluts in ſeinen Adern ein Ende, ſeine Wangen er⸗ blaßten, ein leichtes Zittern eilte durch ſeine Glieder.

Unter den Hoſdamen hatte er ein blondes, ſanf⸗ tes, liebliches Geſicht entdeckt; vor dieſem erblich in ſeiner Seele alles Andere auf Erden. Aber ſo ge⸗ waltig ſie auch alle ſeine Gefühle anregte, ſo verlor er ſich doch jetzt nicht mehr in einem Schwall regelloſer Phantaſien, wie früher. In ſeinen Ge⸗ danken hatte er jetzt ein Ziel für die Wirkſamkeit

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ſeines Lebens und dadurch auch einen Begriff von