Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1856)
Entstehung
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er ſie verlaſſen hatte; aber als er an Ort und Stelle kam, fand ſie ſich nicht vor.

Er ſchaute ſich unruhig um.

Während ſeiner langen Abweſenheit hatte die königliche Schaluppe eine Fahrt auf den See hinaus gemacht, von wo ſie jetzt zurückkehrte.

Sie war voll von Leuten vom Hof, Damen und Herren unter einander; die Harmoniemuſik, die vorn ſaß, blies ein wehmüthiges Stück, und unter abwech⸗ ſelnden tiefen und ſchmachtenden Tönen glitt das Boot dahin.

Um den Landungscglatz hatten ſich von allen Seiten her Leute verſammelt. Daniel ahnte, daß die Neugierde auch Clara dahin geführt habe.

Leichtern Sinnes, als er das erſte Mal den Schloßhof paſſirt hatte, ſchritt er ſeines Wegs.

Die Schaluppe näherte ſich dem Quai. Vom ſchönen Wetter verlockt, hatte der Hof zum letzten Mal die friſche Seeluft und das angenehme Geſchau⸗ kel auf der klaren Waſſerfläche genießen wollen. Nur die Königin hatte ſich das Vergnügen verſagt, an der Ausfahrt Theil zu nehmen; ehe ſie nach ver⸗ brachtem Sommer in die Hauptſtadt zurückkehrte, hatte ſie von theureren Lieblingsplätzen Abſchied zu neh⸗ men. Das zierliche kleine Luſthaus China, dieſer phantaſtiſche Schöpfung in einer der zauberhafteſten Gegenden des Parks, bildete dabei vielleicht den Gegenſtand ihrer wichtigſten Gedanken. Wer weiß jedoch? In Luiſe Ulrikens Kopf hatte das Genie eine ganze Werkſtatt, wo mancherlei Pläne geſchmie⸗ det wurden. Aber der König, den ſeine Gemahlin

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