—
—
16
von der andern Seite des Baches her. Es waren offenbar Kinder, die mit einander ſchwatzten und lachten, Kinder, die ſpielten.
Eine Weile verging.
Er war bis an den Rand des Waſſers vorge⸗ treten und ſuchte die Schwäne an ſich zu locken.
Mittlerweile ſprangen drei Jungen am Ufer ent⸗ lang auf der andern Seite vorbei. Er ſchenkte ihnen weiter keine Aufmerkſamkeit.
Einige Augenblicke ſpäter vernahm er jedoch einen Nothſchrei. Er kam vom jenſeitigen Ufer, aber wei⸗
ter oben her.
Daniel ergriff einen vorſtehenden Zweig und beugte ſich über den Bach hin, um zu ſehen, ob irgend eine Gefahr um den Weg ſei. Vergebens, er ſah Nichts. Er ſtrengte alle ſeine Kräfte an und beugte ſich noch weiter über das Waſſer hinaus. Jetzt entdeckte er zu ſeinem Schrecken, wie einer der Jungen, der vermuthlich im Verlauf des Spiels auf einen Baum geklettert war, an einem Aſte hing, der über dem Waſſer ſchwankte. Daniel beſann ſich nicht länger. Das Waſſer war nicht ſonderlich breit; die Tiefe konnte er nicht berechnen.
Mit einem Sprung befand ſich Daniel bereits im Waſſer. Er ging ſchnell voran. Das Waſſer ſtieg immer höher; der Boden hörte auf, er mußte ſchwim⸗ men; es war kalt, aber er ſpürte es nicht— er brannte. Sobald er hinübergekommen war, ſprang er an's Ufer und eilte blitzſchnell nach dem Ort, wo die Gefahr zu drohen ſchien.
Er hatte richtig vermuthet. Es waren wirklich die drei Jungen. Das Verhältniß war nicht ſchwer
—,—--„
S.RX SEX SͤSB
2 E S.


