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meine geht ſeinen Gang und kehrt ſich wenig an den Schmerz des Einzelnen.
Pierrot hatte die Königin der wilden Jagd, deren Verzweiflung durch das allgemeine Hohngelächter aufs Höchſte geſteigert war, nicht verlaſſen. Als ſie endlich ruhiger wurde, erinnerte ſie ſich an Waldhahnenfuß, ſo⸗ wie an ihr Verſprechen gegen Paul, und wollte jetzt ihr Verſäumniß wieder gut machen; aber ſie kam zu ſpät und konnte Niemand von ihren Bekannten im Ballſaale wiederfinden. Sie beſchloß deßhalb, den Maskenball zu verlaſſen. 3
„Darf ich Ihr Leeſegel werden?“ fragte der Pierrot und bot ihr den Arm. Wir wollen ſchnell fortfahren und neun Knoten in der Stunde machen, bis wir Land eerrichen.“
Anna dankte für das Anerbieten.
Je länger Pierrot ſie betrachtet und angehört hatte, um ſo mehr hatte er ſich von ihr angezogen gefühlt. Anna war ſchön und jung, aufrichtig und unglücklich. Dem Pierrot war, als habe ſein Herz nie ſo warm ge⸗ ſchlagen, wie in ihrer Nähe. Bei ihr fand ſich auch nicht die mindeſte Ziererei vor. Alles, was er meinte, das meinte auch ſie. Alles, was er wünſchte, wünſchte auch ſie.
Anna bewunderte ihn, weil er ihr ſo muthvoll und freundlich zu Hülfe gekommen war. Dieß bewies eine ſolche Herzensgüte, daß ſie ſich zu innigem Dank verpflichtet fühlte. Die Seemannsausdrücke, die er in ſeine Rede miſchte, waren ihr nicht unbekannt, weil ſie im Café manchmal dergleichen gehört hatte. Er fragte
ſie, ob ſie eine beräderte Kajüte wünſche, und erbot ſich⸗


