Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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weiter, als hätte ſie nicht Zeit, einen Augenblick bei ihrem Werk der Verheerung zu verweilen.Fort mit dieſem Geſtell!

Und von einem Stoß ihrer Hand fiel die Scheide⸗ wand zwiſchen den beiden Lauben.

Mögen ſie jetzt einander betrachten, ſagte ſie mit einem Blick auf Gabriele und Kellner.

Gabriele entſetzte ſich. Sie vermochte ſich nicht recht klar zu machen, was um ſie her vorging.

Ohne Widerſtand überlieferte ſich Gourville der Wache. Charlotte, flüſterte er blos, als er an ihr vorbei⸗ ging,Du haſt Dich gerächt, ich will es auch thun. Siehe da... und er zog Etwas unter ſeiner Weſte hervor... Du haſt dieß Ding da verloren, und ich habenes an meinem Herzen bewahrt. Lebe wohl, Char⸗ otte!

Als die Wache Gourville fortführte, ſank Gabriele ohnmächtig nieder, und als Charlotte betrachtete, was ſie von Gourville empfangen hatte, war es ein kleiner Handſchuh, derſelbe, den er auf dem Boden in ſeiner Wohnung an Söderbergs Treppen gefunden hatte. Bei dieſem Anblick wurden ihre Wangen weiß. Mechaniſch ergriff ſie Michelſens Hand und verſchwand mit ihr in der Volksmaſſe.

Der Fackelzug war zu Ende. Mayer ſpielte öſt⸗ reichiſche Jubellieder auf, einen verführeriſchen Walzer von Strauß. In buntem Gewimmel warfen ſich die Gäſte lachend in den Tanzſaal. In der Entfernung hörte man das fröhliche Geknalle von Champagnerpfröpfen. In dem lärmenden allgemeinen Vergnügen verſchwindet jeder Privatkummer. Die nach dem Tanz verlangende Freude zertritt unbekümmert die Thräne unter ihrem beſchwingten Fuße. Der tolle Scherz hat keine Zeit, auf den letzten Seufzer des brechenden Herzens zu achten. Das Allge⸗