Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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ſtören, fuhr ſie fort,aber ich will dieß verhindern und Ihnen ſagen, wer ſie iſt.

Vortrefflich, erbaulich! rief die Menge.

Wer ſie iſt? ſtammelte Kelluer.

Sie iſt Ihre eigene Tochter, mein Herr.

Kellner ſchauderte zurück.

Ich will Ihnen auch ſagen, wer ihre Mutter iſt, fuhr Michelſen fort; dabei trat ſie ihm noch einen Schritt näher und flüſterte einen Namen in ſein Obhr.

Paul hatte erwartet, Mathilde vernichtet zu ſehen, aber er täuſchte ſich.

Als Michelſen erklärte, wer ſie war, erbob ſie ſtolz ihr Haupt gegen die jubelnde Menge, und als ſie be⸗ merkte, wie Kellner wankte, eilte ſie vor und ſtützte ihn mit ihrem Arm.

Iſt es Ihre Abſicht, uns zu beſchimpfen? fragte ſie darauf Michelſen.

Ihre Stimme war lieblich und mild, übertönte aber klar und rein das Getöſe.

Zurück, Mamſell, ſprach ſie weiter.Die Ehre des Großhändlers Kellner iſt unantaſtbar.

Ihre Worte imponirten, der Lärm hörte auf.

Da Sie ſich in ein Familienverhältniß einmiſchen, fuhr Mathilde fort,ſo müſſen Sie auch wiſſen, in wel⸗ cher Abſicht wir... mein Vater und ich... ſie legte eine Betonung auf dieſe Worte... uns hier getroffen haben.

Ich habe es bereits geſagt.

Sie täuſchen ſich, Mamſell, wir haben uns getrof⸗ fen, weil es ein Vater war, der ſeine Tochter treffen, der ihre Hand an ſein Herz drücken und ſie ſegnen wollte.«

Paul bewunderte das zarte Mädchen. Während ſie ſprach, erröthete ſie, und ein ſtolzer Verdruß gab ihr eine Haltung, die Achtung gebot..

Michelſen hatte dieſe Wendung nicht erwartet und