Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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Hier iſt die Hofmacherei Trumpf, rief eine Stimme, es lebe die Hofmacherei!

Die Maſſe ſtimmte einen Lachchor an, welcher den im Freiſchütz noch übertraf.

Gourville und Kellner erhoben ſich, ein jeder auf ſeiner Seite.

Gabriele und Mathilde zogen ſich, denſelben Ge⸗ fühlen gehorchend, ſcheu zurück.

Aber in dieſem Augenblick trat die eine der Masken, welche blaue Mäntel mit weißen Spitzen trugen, einen Schritt näher zu Kellner.

Kennt ihr dieſe Maske nicht? fragte ſie die Menge, auf ihn deutend.

Man antwortete ihr nicht, ſondern fuhr blos fort zu lachen.

Kennt ihr den Großhändler Kellner nicht? fragte ſie daher weiter;er iſt berühmt in ſeiner Art.

Bravo, Braviſſimo, rief man,es lebe der Groß⸗ händler Kellner und die Maskenbälle!

Kellner war im höchſten Grad aufgebracht. Er hätte ſich um Alles in der Welt nicht blosſtellen mögen.

Unverſchämte, ſagte er und eilte auf den blauen Mantel zu. Wer biſt Du ſelbſt?

Die Blaue riß die Maske von ihrem Geſicht und Manſell Michelſen ſtand vor ihm.

Beruhigen Sie ſich, Herr Großhändler, ſagte ſie, Sie haben hier ein Rendezvous zu Ihrem Vergnügen

aber Sie wiſſen nicht mit wem...

Kellner wandte ſich unwillkürlich gegen Mathilde, die in ihrer Ueberraſchung zwar nicht daran gedacht hatte, ihre Maske wieder vorzunehmen, ſondern nur, von ihrer natürlichen Schüchternheit geleitet, ihren Kopf ab⸗ wandte.

Michelſen ließ ihn einen Augenblick das zarte Mäd⸗ chen betrachten.

Sie wollen auch die Ehre dieſes Mädchens zer⸗