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ſeinem Satz durch den hereinkommenden Fackelzug auf eine Art unterbrochen, die alle Fortſetzung unmöglich machte.
Man muß ſich das Stübchen recht lebhaft vorſtellen, um die Scene, die jetzt erfolgte, richtig aufzufaſſen. Das Zimmer war auf der einen Seite der Eingangsthüre zu zwei Lauben hergerichtet, die mit einer Zwiſchenwand von leichtem und weichem Laubwerk, prachtvoll mit üppigen Blumen durchflochten, verſehen war. Das Ganze war blos von einer Alabaſterlampe beleuchtet, von welcher ein matter Schein ausſtrömte. Wir wiſſen auch, daß Gourville und Gabriele in der einen, Kellner und Ma⸗ thilde in der andern Laube ſich befanden. Auf beiden Seiten hatte ſich das Geſpräch zu einer wichtigen und entſcheidenden Kriſis entwickelt.
Gabriele hatte ſoeben Gourville um den Namen ſeiner Pflegemutter gefragt, und ſie hatte ſich dabei er⸗ hoben, ihre Hand auf ſeinen Arm gelegt, und einen Blick auf ihn geheftet, als hinge von ſeiner Antwort Leben und Tod für ſie ab.
Kellners Arm ſchlang ſich dagegen um Mathildens ſchlanken Leib, und er betrachtete ſie mit einem Entzücken, welches bewies, wie ſehr ihre Schönheit ihn berauſchte.
„Göttlich! Prächtig! Charmant! Herrlich! Aller⸗ liebſt!“ ertönten in dieſem Augenblick fröhliche Stimmen ihnen entgegen.
Der Fackelzug war eingetreten; das Zimmer war auf einmal ſo klar beleuchtet worden, daß ſelbſt der ge⸗ ringſte Gegenſtand Jedermann deutlich vor die Augen trat.


