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„pCharlotte ſtand lauſchend an der Thure und ich hörte ihr mit klopfendem Herzen zu.
„Unter vielen Entſchuldigungen, daß ſie in Folge ihrer bevorſtehenden Heirath nicht mehr Gelegenheit haben werde, mich ſo genau im Auge zu halten, wie bisher, und weil ſie mich warnen wolle, mich in Charlotte zu verlieben, was ganz unpaſſend wäre, vertraute ſie mir an, daß ſie nicht meine Mutter ſei. 3
„Ich könnte unmöglich beſchreiben, wie ſehr dieſes Bekeuntniß mich überraſchte.
„Sie ſagte mir ferner, ich ſei von vornehmer Ge⸗ burt und ſie erwarte täglich, daß jemand von meinen Eltern von ſich hören laſſe; ſie habe mich von einer alten Verwandten meiner rechten Mutter empfangen und, nach⸗ dem ſie auf die heilige Schrift Verſchwiegenheit geſchwo⸗ ren, ſogleich nach meiner Geburt mit ſich genommen.
Gabriele hielt ſich an ein einziges Wort.
„Sogleich nach Ihrer Geburt?“
„So ſagte ſie und fügte hinzu, die alte Verwandte ſei jetzt todt, aber meine Mutter lebe noch.“ cebi 7. alte Verwandte iſt todt; aber Ihre Mutter
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„Sie ſoll verheirathet ſein...
„Verheirathet? Barmherziger Gott, was ſagen Sie? Sie ſind ja hier in Stockholm geboren... Sie haben ja hier auf den Straßen als Kind geſpielt?“
„Wo ich geboren bin, weiß ich nicht... aber ich erinnere mich ganz gut, daß ich in einem Alter von zehn bis zwölf Jahren vom Lande hereinzog.“
„Und woher?“
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Ueber Gabriele war eine Angſt gekommen, die ihre Gedanken verwirrte und ihre Bruſt bedrückte. Es flim⸗ merte vor ihren Augen, ihre Pulſe klopften heftig, das Herz ſchlug gewaltſam.
„Vorher wohnten wir in den Scheeren.“
„In den Scheeren?“


