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ſeinen eigen Geheimniſſen an mich feſt. Jetzt ſind wir durch die Intereſſen noch unauflöslicher an einan⸗ der gebunden... aber dies gehört nicht hieher. Ich ſah inzwiſchen, daß der Zeitpunkt gekommen war, den Namen wieder anzunehmen, den ich in Paris uſurpirt hatte, und jetzt als Chevalier aufzutreten.“
Gourville's Leben lag klar entwickelt vor Gabriele, und dennoch war es ihr, als ſtecke noch das eine und andere dunkle und räthſelhafte Verhältniß dahinter.
„Im Anfang Ihrer Erzählung ſprachen Sie von einem braven alten Mann, welcher der Nachbar Ihrer Mutter geweſen ſei... haben Sie ihn nie wieder ge⸗ troffen, ſeit er Sie aus ſeinem Garten verwies?“
„Er ſtarb bald darauf.“
„Und der Rektor?“
„Ich glaube, daß er noch immer in Paris operirt, aber ich habe nie etwas von ihm gehört.“
„Und Abraham? Sind Sie nie mit ihm zuſammen⸗ getroffen, ſeit Sie ſeinen Willen erfüllten und die Papiere aus der Schublade Ihrer Mutter nahmen?“
„O ja, oft. Er kauft, was die Diebe der Haupt⸗ ſtadt zuſammenſtehlen. Er iſt ein ſicherer Kunde bei allen Diebsanktionen. Perſönlich bin ich ihm jedoch ausgewichen, weil ich mir von Niemand kommandiren laſſen will.“
„Und die Papiere... Sie wiſſen alſo noch nicht, was ſie enthielten, Chevalier?“
„s iſt mir unbekannt geblieben. Ich habe auch niemals weiter darüber nachgedacht.“
„Aber Ihre Eltern und Iyre Geſchwiſter?“
„Mein Stiefvater, wie er ſich nannte, war ein Ty⸗ rann gegen meine Mutter, und ich glaube, daß ſie Gott dankte, als der Tod ſie endlich von ihm befreite.“
„Er iſt todt?“ „Schon ſeit mehreren Jahren.“ „Und Ihre Mutter?“


