Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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Gabriele beſaun ſich. Sollte ſie ihn auffordern, fortzufahren oder nicht? Dabei drängten ſich ihr einige Fragen auf, deren Beantwortung ſie gleichwohl wünſchte.

„Sie haben etwas nicht erwähnt, Chevalier, nämlich

wie Sie mit meinem Manne bekannt wurden... und ebenſo..“

Auch Gabriele verſtummte.

„Und ebenſo?“ ſprach Gourville ihr nach.

„Ebenſo auch nicht, wie Sie das eine und das andere mich Betreffende erfahren konnten, das nach mei⸗ ner Meinung allen Fremden unbekaunt ſein mußte.“

„Ich könnte es Ihnen mit wenigen Worten ſagen, und gleichwohl fürchte ich mich davor.“

„Was haben Sie denn von mir zu fürchten?“

„Sie wollen es wiſſen?“

„Ja.“ 3

„Nun wohl, Madame. Ich glaube, Ihnen beichten zu müſſen. Ihre Milde entwaffnet mich. Sie können

den Einbruchsdiebſtahl bei Ihrem Manne nicht vergeſſen haben?“

„Nein.“

„Ich war es, der ihn beging.“

„Ach mein Gott!“

„Als ich ihn auszuführen beabſichtigte, hörte ich im Gang zwei Perſonen, ein Frauenzimmer und einen Mann, in einer offenen Thüre ſprechen.“

Gabriele konnte ihre Augen nicht von ihm abwenden.

„Der Maun war Graf Frank und das Frauenzim⸗ mer waren Sie.“

„Ich erinnere mich, ich erinnere mich.“

„Aus Ihrem Geſpräch konnte ich verſchiedene Dinge errathen.“ „Aus den Papieren, die ich im Comptoir fand,“

fuhr er fort,„entdeckte ich allerlei Geſchäftsgeheimniſſe, die von der größten Wichtigkeit für Ihren Mann waren, und nun ging ich dreiſt zu ihm. Ich feſſelte ihn mit

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