Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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nommen hatte, Gourville und Kellner einen Augenblick

von Gabriele und Mathilde wegzulocken..

Juſt darauf hatten ſie auf die Möglichkeit gebaut, Gabriele und Mathilde gegen die blauäugige Marie und die goldgelockte Auguſte auszutauſchen, die ſich noch immer herzlich darüber freuten, an einer kleinen Theaterkomödie, wie ſie das erwartete Abenteuer zu nennen beliebten, Theil nehmen zu dürfen.

„Sie hat ihr Verſprechen vergeſſen,“ bemerkte Paul, „Ich müchte raſend werden vor Verdruß.“

Roman ſtimmte ſeinem Freund bei. 4

Die Aufforderung, daß ſie ſich demaskiren ſolle, wiederholte ſich immer ſtärker.

Anna fand ſelbſt ihre Lage höchſt peinlich. Nahm ſie die Maske ab, ſo fürchtete ſie, daß man ſie als eine gewöhnliche Gaſſendirne erkennen möchte. Sie entſetzte ſich vor dieſem Gedanken.

Niemand kannte ſie jetzt, aber die Maske war zier⸗ lich und das Coſtüm ausgezeichnet elegant. Jetzt be⸗ wunderte man ſie; aber würde man dieß auch thun, wenn man ſah, wer ſie war?

Je länger ſie zoͤgerte, den Wunſch des Publikums zu erfüllen, um ſo mehr wurde die Neugierde gereizt.

1 Von allen Seiten beſtürmt, fühlte ſie ſich von einer fu i en Augſt gequält, ohne zu wiſſen, was ſie thun ollte.

Pierrot ſchrie am ärgſten.

„Bei allen See⸗ und Landwinden,“ rief er,„die Maske herab. Klar da vorn! fort damit! Laß den Toppenant gehen.“

Sie fürchtete Gewalt, und dachte einen Augenblick daran, denſelben Weg einzuſchlagen, wie Waldhahnenſuß; aber Pierrot verſperrte ihr den Paß.

Der Feſtordner, der die Wünſche des Publikums gerne erfüllt hätte, bat ſie, den Leuten ihren Willen zu

thun, und erhob ſeine Hand, um ihr die Maske ab⸗