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zwar im Anfang, dieſe Forderungen würden nach einer Weile aufhören; aber als ſie fand, daß ſie ſich hierin täuſchte, und daß das Geſchrei immer ſtärker wurde, ſo ſah ſie ſich nach einer Möglichkeit um, auf die eine oder andere Art der allgemeinen Aufmerkſamkeit zu ent⸗ gehen. Da einige der Cavaliere, die ſich vermuthlich im Schenkzimmer ein weuig überſehen hatten, eine Be⸗ wegung machten, als wollten ſie, während das Geſchrei der Uebrigen anhielt, mit Gewalt ihr die Maske vom Geſicht nehmen, ſo eilte ſie jetzt von der Eſtrade herab, und verſchwand unter der Maſſe. Ein ſchwarzer Domino, der ſich an die eine Seite des Tempels ſtützte, bot ihr dabei ſeinen Arm, und in ihrer Unruhe nahm ſie den⸗ ſelben an, ohne weiter darüber nachzudenken.
Paul und Roman, wie auch die ſchwarze Charlotte und Michelſen hatten in der Flora des Tempels ſogleich Waldhahnenfuß erkannt, und waren unangenehm davon überraſcht, weil ſie einſahen, daß ein Theil ihrer Pläne dadurch ſcheitern mußte, ohne daß es eine Möglichkeit gab, dieſem Uebelſtand zuvorzukommen. Sie waren auch die Einzigen, die ſich über ihre Flucht von der Höhe herab frenten, zumal da ſie bemerkt hatten, daß ein ſchwarzer Domino, in welchem ſie Kellner erkannten, lauernd an der einen Seite des Tempels ſtand, und, als das Mädchen herabſprang, zuvorkommend ihr den Arm bot, wie wenn er ſie wegführen wollte, endlich auch, daß ſie dieſen Arm annahm.
Blitzſchnell in ihren Gedanken, eilte auch die ſchwarze Charlotte hinzu, und ergriff Waldhahnenfuß am an⸗ dern Arm.
„Du biſt müde,“ flüſterte ſie.
„Sehr.“
„Komm da herein... komm... laß Deinen Cavalier nicht los.“


