Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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erhebt ſich ein weißes Gebände, mit hoher ſteinerner Unterlage.

„Es iſt mit einem Frontiſpice verſehen und an und für ſich nicht häßlich, aber mehrere Fenſter ſind zerſchla⸗ gen und einige haben Scheiben von Eiſenblech Das Ganze zeugt von beſſeren Zeiten, auf welche Elend und Armuth gefolgt ſind.

„Da haben wir endlich das Haus Nro. 13,“ rief der Fuchs. Du bekommſt da etwas Stattliches zu ſehen. Hier wohnen die Invaliden, die man die Alten des Prinzen nennt... prächtige alte Kerls, ſage ich Dir, jeder von ihnen iſt ein wahrer Paſcha. Du wirſt ſicherlich Deine Freude an ihnen haben. 3

„Als wir den Hügel hinangeſtiegen waren, gingen wir an mehreren kleinen Holzhütten vorbei und kamen endlich auf den Hof..

„Es war ein Samstag Abend.

„Als wir die Thüre öffneten, befanden wir uns in einem gewöhnlichen Zimmer mit ein Paar Fenſtern, an den Wänden ſtanden Pritſchen und Strohbetten.

„Obſchon nicht in ſo großartigem Maßſtab angelegt, war dieſes Neſt nicht beſſer, als die Barake. Das Per⸗ ſonal ſchien ein und daſſelbe zu ſein. Lumpen und Un⸗ reinlichkeit gehörten auch hier zur Uniform. Am Ofen ſtand ein ganz nackter Kerl, der einer Bildſänle glich. Ein Anderer ſaß in demſelben Zuſtand auf einer Pritſche. In einer Ecke jammerte ein Kranker An einem andern Ort flickte man Stiefel. Weiterhin ſaßen Einige, die nähten. Mehrere, die auf den Pritſchen keinen Platz mehr fanden, lagen daneben oder unter denſelben. Ein großer Theil trug graue zerriſſene Mäntel, und Hoſen von Sackleinwand. Die Meiſten dieſer Leute haben bei den Garderegimentern gedient, und ſind wegen Wunden, Krankheiten, oder anderer untauglich machender Fehler verabſchiedet worden. Es lauft aber viel Betrug mit unter. Viele tragen z. B. Krücken, ohne daß ſie ihrer