2n
2
eil er ht ns a48 e⸗ iſt ig m
a⸗ t,
25¹
„Schlafen war leichter geſagt als ausgeführt. In⸗ zwiſchen verging die Nacht. 1
„Am Morgen erhielten wir ein Quart Bier und ein Schillingsbrödchen. Darauf wurden wir wieder zur Thüre hinausgejagt.
Als wir die Barake verließen, fragte ich den Fuchs, wohin wir uns begeben ſollten.
„Wir gehen wohl in derſelben Richtung, antwortete er mir,„wie die Uebrigen.“
„Wohin gehen denn die?“
„Wohin ſie wollen. Ich finde wirklich,“ fügte er hinzu,„daß dieß das allerbeſte iſt, und ich kann die Vor⸗ ſorge der Behörden um uns und unſre Freiheit nur preiſen. Hier wird man ja jeden Abend umſonſt auf⸗ genommen und jeden Morgen ordentlich wieder hinaus⸗ getrieben, um am Abend von Neuem aufgenommen zu werden. Man thut, was man mag, nur muß man ſich in Acht nehmen, daß man nicht gepackt wird. Kann man ſich wohl etwas Beſſeres wünſchen?“
„Als der zweite Abend kam und es ſich wieder um ein Obdach handelte, weigerte ich mich entſchieden, nach der Barake zurückzukehren.
„Wohlan,“ ſagte der Fuchs,„da Dir dieß ſo wider⸗ lich erſcheint, ſo laß uns an einen andern Ort gehen. Man ſoll, meinte er, nie etwas gegen ſeinen Willen thun.“
„Ich bemerkte zwar, daß er dabei heimlich lächelte, aber ich folgte ihm nichts deſto weniger. Mit den all⸗ gemein beſuchten gewöhnlichen Theilen der Stadt ſehr wohl bekannt, wußte ich dagegen von denjenigen Gegen⸗ din wohin der Fuchs mich führte, ſehr wenig oder gar nichts.
„Kannſt Du errathen, wo wir ſind?“ fragte der Fuchs endlich.„Wir ſind auf dem Holzmarkt,“ beantwor⸗ tete er ſeine eigene Frage: aund dieſes Quartier da heißt der Hechelberg.“
„Auf einem Berg, auf der einen Seite des Marktes


