Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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„Links von mir, neben der Thüre, dieſem Waſſer⸗ zuber gegenüber, war ein Bretterverſchlag des großen Zimmers.

„Die Thüre zu dieſem Verſchlag ſtand offen. Es war ein Zimmer möblirt mit einem Bett, ein paar Stüh⸗ len und einem Tiſch, worauf ein paar Notizbücher lagen. An dem Tiſch ſaß ein Aufſeher. 4

„Du mußt dahinein,“ flüſterte der Fuchs mir zu, „und Dich aufſchreiben laſſen.“

„Aber dadurch verrathe ich ja, daß ich entflohen bin.“

„Sei ohne Furcht, Du kannſt ſagen, was Du willſt, denn hier gibt es niemand, der ſich die Mühe nähme Dich zu controlliren oder wegen Deiner Angaben weitere Erkundigungen einzuziehen.“

„Haben ſich jetzt alle aufſchreiben laſſen?“ rief der Aufſeher wieder.

Ich trat ein.

„Wie heißeſt Du?“ fragte er.

„Ich ſagte meinen Namen und bemerkte, daß er ſich nicht einmal die Mühe gab, mich anzuſehen.

„Wann biſt Du geboren?“

„Ich nannte die Jahreszahl.

„Welcher Gemeinde gehörſt Du an?“

„Er ſchrieb meine Antwort auf.

„Haſt Du Atteſte?“

„Nein.

„Der Mann hatte ſich nicht einmal umgeſehen, ſon⸗ dern blos meine Angaben aufgezeichnet.

„Geh' jetzt hinaus und ſchweige.“

„Der Fuchs und ich ſuchten uns Platz, wo wir finden konnten.

„Aber um Gotteswillen, was ſind denn das für Leute?“ fragte ich ihn, als ich mich umſah.

„Lauter arme Tröpfe, antwortete er mir lachend, „Landſtreicher, wenn Du ſo willſt.“

„Alles, was ich ſah, beſtätigte die Richtigkeit ſeiner