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ſchaft. Ihm hatte ichs ja zu danken, da einmal ſatt eſſen durfte. 2
„Als wir die Schenke verließen, ſagte er, wir müſſen uns um ein Nachtquartier umſehen. Natürlich erfrente mich der Vorſchlag, und ich kann wohl ſagen, daß ich in meiner gegenwärtigen Lage ihm überallhin in der Welt gefolgt wäre.
„Unſre Wege führten uns bald da bald dorthin, und bald befanden wir uns unter den weißen Bergen im Süden der Stadt.
„Nachdem ich gegeſſen, hatte ich meinen guten Hu⸗ mor wieder bekommen und war wieder unerſchrocken und guten Muths⸗ Ich fand auch den Weg ganz angenehm.
„Wohin führſt Du mich?“ fragte ich inzwiſchen.
„Wir ſind bald an Ort und Stelle.“
„Endlich kamen wir in die Stadtgartenſtraße.
„Du weißt vielleicht nicht, wie dieſes Quartier hier heißt?“ fragte er.
„Nein.“
„Der große Winterzoll.“ „Iu dieſem Augenblick ſtanden wir an der Thüre eines medrigen Gebäudes, das nur ein einziges Stock⸗ werk hatte. 4
„Du weißt gewiß auch nicht, was für eine Nummer dieſes Haus hat? bemerkte er von Neuem.
„Nein“
„Nummero 55. Haſt Du von der Armenbarake re⸗ den gehört?“
„Niemals.“
„Wir ſind jetzt da. Laß uns hineingehen.“ „Es war mir ganz ſonderbar zu Muth, aber ich folgte ihm.
„Als wir in den Hausgang traten, kam uns ein verworrenes Getöſe, wie von einer größeren Volksmaſſe entgegen. Ich hatte auch nie zuvor eine ſolche Menge
zerlumpter, ſchmutziger und gänzlich verwahrloster Men⸗


