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ſeiner Jugend und ſeines Mannesalters ſich knüpften. Er verlangte daher, daß der ganze Reichthum, den er da draußen geſammelt hatte, hieher gebracht werden ſolle, um hier Früchte zu tragen, um die Betriebſamkeit allhier zu beleben und rings umher Segnungen zu ver⸗ breiten. Durch mich vermachte er ihn in ſeinem Teſta⸗ ment an Schweden, und ich gedenke kein undankbarer Erbe zu ſein. Seine Abſichten ſollen erfüllt werden. Mein Wunſch war, zuerſt das wichtige Geheimniß zu entſchleiern, das ſo tief an ſeinen letzten Tagen zehrte; aber Brauner hat Anſichten vorgetragen, welche nicht zu⸗ rückſtehen dürfen. In dieſen Anſichten meine ich die Ge⸗ danken meines Vaters wieder zu erkennen, und es kommt mir vor, als ob meine Kapitalien dazu beſtimmt wären, als natürliche Triebfedern das Werk in Gang zu bringen. Du haſt den einen und andern Zug aus Deinem traurigen Leben erzählt, Brauner; mit Bildung ausgerüſtet, in einer Stellung geboren, welche Dir einen freien Blick über verſchiedene geſellſchaftliche Verhältniſſe geſtattete, wurdeſt Du von den Umſtänden in die Tiefe hinabge⸗ ſchleudert, unter Verbrechen und Elend. Du haſt die Abgründe ermeſſen, Du kennſt ſie. Das Leiden iſt ein ſchrecklicher Lehrer; aber es lehrt Ergebung und Liebe. Die ausgedehnteſten und wahrſten Ausſichten über die Welt werden nicht von dem Glück und Erfolg, ſondern von den Widerwärtigkeiten eröffnet. Du blickſt nicht mit Bitterkeit, ſondern mit Reſignation in die Welt hinaus. Die Sünden der Welt werden auch nur durch die Liebe in unſerem Herzen und die Freiheit in unſerer Seele ge⸗ ſühnt. Angeklagt wegen eines ſchmählichen Verbrechens gegen Ehre und Treue, gegen Freundſchaft und Ver⸗ trauen, fandeſt Du in Deiner Verzweiflung die Gedanken an eine neue verbeſſerte Geſellſchaft, und es kommt mir vor, als wäre es eine Nothwendigkeit in dem Spiel der Vorſehung mit den Menſchen, daß ihre veredelnde Wie⸗ dergeburt von denjenigen ausgehen ſoll, die am meiſten
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