Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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gelingen ſollte. Paul war durch ſeine eigenen Geſchäfts⸗ verhaͤltniſſe bereits mit den meiſten Häuſern des Aus⸗ landes bekannt, und Roman ſtand als alter Seemann in perſönlichen Beziehungen zu mehreren von ihnen. Sie eröffneten daher ſogleich eine Correspondenz mit den größten Geſchäftsmännern des Continents, ſowie der neuen Welt. Bald kamen Antworten, worin Kellners Stellung zu jedem einzelnen Hauſe bezeichnet wurde, ſo daß es nicht ſchwer hielt, das Ganze zu überblicken. Mit dieſem Schlüſſel in der Hand wollten ſie ihm jetzt entgegentreten.

Zur gleichen Zeit hatte Paul auch den Grafen Curt,

den alten Kellner, den Vater des Großhändlers, ſowie den Baron Krook beſucht. Dagegen zeigte er ſich ſel⸗ tener bei dem General Roſenpalm, weil er fürchtete, daß dieſer mit ſeinem ritterlichen, feinfühlenden Gemüth wäh⸗ rend des maskirten Verhältniſſes, worin ſie jetzt zu ein⸗ ander ſtanden, es nicht gerne ſehen würde, wenn er öfter käme. Keinem von dieſen älteren Männern konnte Paul ſeine Achtung verſagen, weil ihre Handlungsweiſe wie auch ihre Grundſätze vollkommen ehrenhaft und redlich zu ſein und von Güte und Menſchenliebe zu zeugen ſchienen. Zwei Umſtände ſchienen indeß ihr Alter zu verdüſtern: Kränklichkeit und der minder gute Stand ihrer finan⸗ ziellen Angelegenheiten.

An allen vier Orten fand er auch den Doktor und Abraham in ſeinem Wege.

Da der Doktor jedoch jetzt Pauls Freund geworden war, ſo beſaß Letzterer durch ihn einen Schlüſſel zu ihren Geheimniſſen.

Graf Curt war, wie der Baron Krook in die Stadt gezogen, um die erforderliche tägliche Pflege nicht zu entbehren. Gabriele beſuchte ihn oft, aber ſie war jetzt nur noch ein träumeriſcher Schatten, ein einnehmender Kummer, ein lebendiger verkörperter Seufzer.