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Er hatte ihren Mann eintreten geſehen, er war Zeuge der kalten, gehäſſigen Gleichgültigkeit geweſen, wo⸗ mit er ſie behandelte, und ſeine Theilnahme wurde da⸗ durch noch erhöht.
Die Baronin Lander hatte freilich alle Aufſchlüſſe über ſich verweigert, aber weder Paul noch Roman glaub⸗ ten ihr, und durch dieſe Weigerung eröffnete ſich für ſie ein großes Feld argwöhniſcher Betrachtungen. Sie hat⸗ ten nicht erwartet, Franz Kellner in dieſe Geſchichte ge⸗ miſcht zu finden, aber ſie hielten es nicht für unmöglich. Sie hatten bereits genügende Proben von ſeinem Cha⸗ rakter gehabt und konnten an nichts zweifeln. Sie be⸗ klagten zwar, daß Martha, welche unläugbar nur die Ereigniſſe gewußt zu haben ſchien, wahnſinnig geworden; aber ſie ahnten doch, daß man klaren Aufſchluß erhalten könnte, wenn es nur gelänge, Kellner oder die Baronin zu entlarven, gegen welche Beide ſie jetzt Alles aufzu⸗ bieten beſchloſſen.
Keiner von ihnen konnte inzwiſchen überſehen, daß ſie Leute vor ſich hatten, die nicht ſo leicht zu über⸗ rumpeln waren, und deßhalb war die größte Vorſicht nöthig. Sie beſchloſſen daher, einen Umweg zu nehmen, und Abraham hatte ihnen eine überaus angenehme Bahn dazu eröffnet, den Weg des Geſchäftslebens, auf welchem ſie Kellner, wenn auch nicht zu fangen, doch wenigſtens entwaffnen zu können hofften.
Um dieſen Zweck zu erreichen, gab es nur ein ein⸗ ziges Mittel.
Sowohl Roman als Paul beſaßen zu viel Erfah⸗ rung, um nicht zu begreifen, daß Kellner alle Spuren ſeiner Angelegenheiten ſo gut verwiſcht haben werde, daß man ihn nicht leicht anfaſſen könne. Aber ſie waren auch mit den modernen Transactionen unſeres Herrn Großhändler gegenüber dem Ausland nicht unbekannt, und in dieſer Beziehung mußte man Einſicht in Kellners Angelegenheiten zu erhalten ſuchen, in ſo fern ihr Plan


