Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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ſich, die bibliſche Vorſchrift: Seid unterthan aller menſch⸗ lichen Ordnung um des Herrn willen, eine Verordnung, ohne welche kein chriſtliches Geſellſchaftsleben möglich iſt, für ſich ſelbſt zu beobachten und ihre Erfüllung unter ſeinen Nebenmenſchen möglichſt zu befördern....

Brauner wurde durch Pauls Aufmerkſamkeit auf den Inhalt der Arbeit belebt und anch ſein Intereſſe für den Gegenſtand nahm zu. Ohne einen einzigen Augenblick auszuruhen, fuhr er alſo in der Lektüre fort. 1

Als er jedoch an die oben angeführte Stelle gekom⸗ men war, legte Brauner das Buch weg, weil die Thüre ſich öffnete und Roman eintrat.

Alle beide wandten ſich zu gleicher Zeit gegen ihn.

Nun? rief Paul.

Die Sache iſt abgemacht.

Iſts möglich? Großſmeſtad iſt mein?

Es iſt Dein.

Ich glaubte nicht, daß es Dir gelingen würde.

Auch ich zweifelte, und Dein Herr Vetter war wirklich ganz und gar nicht geneigt, das Gut zu ver⸗ äußern. Nichts deſto weniger iſt es jetzt im Reinen.

Mußteſt Du die Anweiſung von Mendelſohn Bar⸗ tholdi vorzeigen?

Er zwang mich dazu. Aber damit hatte es ſein Bewenden noch nicht.

Wie ſo 2

Ich mußte auch den Wechſel von Steinmetz und Comp. präſentiren.

Ah!*

Und gleichwohl war er noch nicht geſchlagen. Aber als ich endlich mit der Anweiſung der Gebrüder Baring und Comp. herausrückte, da entſank ihm auf einmal aller Muth und er ging auf unſer Begehren ein.

Wir müſſen hier erwähnen, daß Franz Kellner, ſo⸗ bald er erfahren hatte, daß Paul blos der Pflegeſohn ſeines in Amerika verſtorbenen Oheims war, ſogleich