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tigkeit zeigen, als die unter dem Schutz der Monopol⸗ herrſchaft ſtehenden Volksbedrücker bisher gezeigt haben. Wir wollen die Skizzen aus dem Gemälde, welches uns die allgemeinen Verhältniſſe des Geſellſchaftslebens vor die Augen führt, und deſſen garſtige, den Menſchen erniedrigende Parthieen in beinah unendlicher Mannig⸗ faltigkeit Stoff zu den traurigſten Ausſichten geben, nicht weiter fortſetzen. Das bereits Geſagte kann genügen, um uns zu überzeugen, daß der allgemein herrſchende Geiſt im Privatleben unſerer Geſellſchaft nicht Eifer, ſondern Gleichgültigkeit oder wenigſtens Unwirkſamkeit für das religiöſe und ſittliche Leben des ganzen Volkes iſt; er iſt nicht die entſagungsvolle Bruderliebe, ſondern niedriger Eigennutz oder wenigſtens unverantwortliche Fahrläſſigkeit gegen die äußere Wohlfahrt der untergebe⸗ nen und abhängigen Menſchen. Und ſo lange es ſich ſo verhält, müſſen wir, wenn wir ernſtlich an die Sache denken, finden, daß alle Bemühungen zur Verbeſſerung des Staatsorganismus der Hauptſache nach fruchtlos bleiben müſſen, man mag übrigens in liberaler oder con⸗ ſervativer Richtung arbeiten, ſo viel man will. Denn der Gärtner mag all ſeinen Fleiß aufbieten, um einen Baum zu reinigen, zu umgraben und zu düngen, wenn der Baum ſchlecht iſt, ſo wird unvermeidlich auch die Frucht bitter und all ſeine Fürſorge vermag nur einen größeren Reichthum von bitterer Frucht hervorzurufen. Aber macht den Baum gut, ſo wird die Frucht, ob nun reichlich oder ſpärlich, dennoch immer gut ſein. So auch in der Geſellſchaft; macht das Privatleben ſo viel als möglich gottſelig und liebreich, dann wird alles ſo gut werden, als die Beſtimmungen des irdiſchen Lebens ge⸗ ſtatten. Und dies muß jetzt unfehlbar die Hauptſache ſein, die ſich zur Umwandlung der Geſellſchaftsformen ſo verhält, wie der Kern zur Schale oder im Allge⸗ meinen das Leben zu den Formen... 3 Die Antwort auf die oben geſtellte Frage lautet alſo:


