—
* 1.
—
20
auch die alle Fürſorge der Gefangenenpflege überflügelnde Zunahme des Verbrecherperſonals(binnen 10 Jahren von 12,431 auf 19,871 angewachſen und dabei die Zahl der lebenslänglich Verurtheilten beinah verdoppelt, d. h. von 513 auf 971) betrachtet und mit Recht anerkennt, daß dieſes Uebel größtentheils ein jetzt immer mehr ans Licht tretendes Erzeugniß der älteren Mißverhältniſſe im Geſellſchaftsleben oder hauptſächlich als die Ernte der Ausſaat der Vorväter zu betrachten iſt, ſo muß in dieſem Verhältniß ein klarer Beweis dafür liegen, daß die Hauptſache oder die Heilung des Uebels und die Hervor⸗ bringung der Geſundheit nicht im Conſervatismus beruhen kann, inſofern man darunter die Conſervirung aller Ge⸗ ſellſchaftsverhältniſſe verſteht, unter deren Einfluß und Schutz all' dieſes Uebel Wurzel geſchlagen hat und jetzt emporgewachſen iſt.
Auch kann die Hauptſache oder die geiſtige Geſund⸗ heit und materielle Kraft aller, ſelbſt der geringſten Glieder des Geſellſchaftsorganismus(welche dadurch in⸗ dividuel mächtig werden) nicht durch die vom Liberalis⸗ mus verlangte Gleichheit oder durch Aufhebung der Subordinationsverhältniſſe gewonnen werden, eben ſo wenig durch die von ihm verlangte Auflockerung aller die perſönliche Freiheit beſchränkenden Geſellſchaftsbande, ſo lange die allgemeinen Symptome des Lebens uns keinen Grund zur Hoffnung geben, daß die Menſchen unter ſich mehr gegenſeitige Liebe und Uneigennützigkeit üben wer⸗ den, nachdem ſie im Geſellſchaftsleben vollkommen gleich⸗ geſtellt worden ſind, als früher unter den Einflüſſen der Klaſſeneintheilung; oder ſo lange die auf der Bahn der freien Konkurrenz zu Reichthum und Macht emporge⸗ kommenen ſogenannten Liberalen in ihrem Umgang mit ſchwächeren, von ihren Capitalien abhängenden Mitmen⸗ ſchen nicht weniger Neigung zu gemeinem Eigennutz und herzloſer Härte oder wenigſtens gedankenloſer Gleichgül⸗
tigk her
uns vor ern falt wei um Ge ſon für iſt; nie Fa ner ver der des ble ſer der Be der Fr gr Al rei in mi we ſta ſei ſo me


