Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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ſer Beziehung. Wir finden zwar noch nichi die eigent⸗ liche Nation, aber doch den politiſirenden Theil derſelben in zwei Parteien zerſplittert, die einander mit jedem Tag feindſeliger entgegenzutreten ſcheinen. Auf beiden Seiten befinden ſich aufgeklärte und edle Mitglieder, die, obſchon auf etwas verſchiedenen Wegen, dennoch alle nach einem gemeinſchaftlichen Ziel, nach der Wohlfahrt des gemein⸗ ſchaftlichen Vaterlandes ſtreben. Dieſe Edlen erkennen und ſehen klar ein, daß eine verſchiedene Auffaſſung des Zweckes menſchlicher Wirkſamkeit die nothwendige Folge der menſchlichen Unvollkommenheit iſt, welche nicht jedem geſtattet, alle Seiten einer Sache zu betrachten, daß aber dieſe Wechſelwirkung der Meinungsreibungen zwiſchen ehrlichen, uneigennützigen und guten Menſchen nur dazu dienen kann, in jedem Verhältniß die zur allgemeinen Wohlfahrt leitende Wahrheit klarer an's Licht zu brin⸗ gen.....

... Ddie Hauptſache für die Förderung der Wohlfahrt des ſchwediſchen Volkes, ſowie aller Völker, iſt etwas, das ſich zu den lauteſten Streitfragen des Tages ſo verhält, wie ſich der Kern zur Schale oder das Leben zur Form verhält.....

... Die Hauptbeſtimmung aller Staatsgeſell⸗ ſchaften war ja, jedem Mitgliede die geiſtige Aufklärung und Nahrung beizubringen, die für ſeine Ausbildung zu wahrer Menſchlichkeit erforderlich iſt, und zu dieſem Zwecke jedem Mitglied einen ſo großen Antheil an äuße⸗

ren Vortheilen zuzuſichern, als unumgänglich nöthig iſt,

wenn die innere und wahre Ausbildung zum Menſchen möglich werden ſoll.

Wenn man nun mit dieſen allgemeinen Geſellſchafts⸗ forderungen all' die in Schweden beſtehende und täglich zunehmende Verdorbenheit in religiöſer und ſittlicher Beziehung, wie auch die Hohlheit und Unmacht in öko⸗ nomiſcher Hinſicht zuſammenhält; wenn man die auch bei uns herzzerreißende Zunahme des Pauperismus, wie