mwoeggrund der Myſtifikation, die Sie ſich mi
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eine ⸗Warnung nützen konnte. Sie warnten mich nicht vor Roman, der mich und mein Intereſſe verrathen ha⸗ ben muß; Sie warnten mich nicht vor Paul, welcher mein Feind iſt. Während Sie die Rolle eines Geheim⸗ nißkrämers ſpielen, wollen Sie ſich als mein Freund ge⸗ berden. Aber ich habe Sie durchblickt. Von meinen
Feinden beſoldet, haben Sie mich ausſpähen wollen, um
bei der nächſten beſten Gelegenheit ihnen meine Chre
preiszugeben. Es iſt Ihnen indeß nicht gelungen.“ Welche Anklagen!“ „Ein einziger Umſtand überzeugt mich von dem Be⸗
t mir erlaub⸗
ten. Sie waren es, der das Haus für Paul kaufte... Sie waren alſo ſchon vor ſeiner Ankunft allhier ſein Commiſſionär. Später ſind Sie in ſeinen Dienſt getre⸗ ten und vielleicht belohnte er Sie nicht genug, da Sie
ſchließlich auch ihn an die Diebe verriethen.“
4„Haben Sie die Güte und entfernen Sie ſich, Herr. Sie dürfen einen alten Mann nicht beleidigen, der ſich nicht vertheidigen kann. Sie bleiben noch... haben
Sie noch etwas zu ſagen?“
Kellner kam wieder zu ſich ſelbſt.
„Sie hören, daß ich Sie auch kenne,“ ſagte er. „Ich habe noch eine Frage an Sie zu richten.“
„Seien Sie ſo kurz wie möglich; ich höre Sie an.“
„Nun ſo hören Sie. Ich weiß, daß Sie der An⸗
führer einer ſehr großen Diebsbande dahier ſind, daß
Sie unter einer ſcheinheiligen und frommen Maske die
Andern leiten. So ſind Sie einige Zeit in meinen
4 Fußtapfen nachgeſchlichen— die Folge davon war ein Einbruch. Hernach haben Sie ſich bei Paul eingeſchmei⸗ chelt— die Folge davon war auch da ein Einbruch. Im ſtillen Waſſer ſchwimmen große Fiſche. Nun wohl, Sie müſſen mich fürchten oder ſich mir unterwerfen.“
„Was verlangen Sie ³“
„Mein Einfluß bei den Behörden, die jetzt Ihr


