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Frau auf die See hinaus. Sie wurden von einem Sturm überfallen und kamen beide um. Ein paar Tage ſpäter ſchwamm das leere Boot ans Land. Ich wurde krank vor Kummer. Meine Kräfte ſchwanden und ich hatte keine andere Wahl für meinen Lebensunterhalt, als auf offener See in meinem kleinen Boot, mit dem Hut in der Hand, herumzuſegeln und um ein Scherflein zu bet⸗ teln. Auch unſre ſchwediſchen Scheeren haben viele Men⸗ ſchen, die ſich auf ſolche Art ernähren. Eines Tages hatte ich das Glück, zwei Unglücklichen das Leben zu retten, die ſich auf die See hinausbegeben hatten, in einem Boot, das jeden Augenblick im Begriff ſtand, unter⸗ zuſinken. Ich führte ſie in meine Hütte und erfuhr jetzt, daß es Diebe waren, die von der Feſtung Waxholm ge⸗ flohen. Als ſie mich verließen, verſprachen ſie ſich dank⸗ bar zu erweiſen, im Falle wir uns wiederträfen. Wir trafen uns auch wieder, aber erſt nach einigen Jahren. Es war Winter. Die Schiffahrt war zu Ende. Ueberall lag dickes Eis. Alle Einahmsquellen waren erſchöpft. Ich hungerte und fror. Der Tod ſtand an meinem
Lager, einem Lager von Lumpen und Moos. Da öffnet ſich die Thüre und zwei Perſonen traten ein. Ich er⸗ kannte ſie. Es waren dieſelben, denen ich einſt das Le⸗
ben gerettet. Jetzt retteten ſie mich. Während ich ſelbſt
kaum etwas davon wußte, legten ſie mich auf einen
Schlitten, ſchnallten ihre Schlittſchuhe an und führten
mich fort. In Folge ihres freundlichen und aufopfern⸗
den Benehmens gegen mich, genas ich wieder. Wiſſen
Sie, wo ich mich befand, als ich mit vollem Bewußtſein
die Sache zu erfahren ſuchte? Ich befand mich in einem
verborgenen Stübchen des Caffés London. Die Geſell⸗
ſchaft, in welche der Gang der Ereigniſſe mich gefuͤhrt,
erfüllte mich mit Entſetzen: aber was blieb mir für eine
Wahl? Durchaus keine. Ich gehörte denjenigen an,
die mir das Leben gerettet hatten.“
„Und Sie behaupten,“ bemerkte der Unbekannte,
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