den Notar Weidner und den Künſtler Brundell betrift ſo möchte ich dieſe Herren nicht einmal kennen, und wen ich über ſie ſtolperte, darauf gebe ich Ihnen mein Ehren wort; aber die Finke.. ſie... ſie... man ſich es ihr ſchon an.“
Die ſchlanke Finke ſchüttelte lachend ihren Locken kopf.
„Nun ja, ich will ſchon eure Sünden auf mich ne⸗ men, das macht mir gar nichts aus, da ihr ſelbſt eun daran ſchämt; aber das kann ich ſagen, daß, wenn Dui Auguſte, Weidner und Brundell nicht kennſt, ſelbſt wen Du über ſie ſtolpern würdeſt, dieß blos daher kommt weil Du in der Dämmerung mit Ihnen Bekanntſchaft machteſt. Im Uebrigen ſind Weidner und Brundell durch⸗ aus keine Leute, an denen man ſich zu ſchämen braucht Sie ſind ſogar viel artiger als manche andre, die ich indeß nicht nennen will. Der Notar Weidner hat ver⸗ ſprochen, ein Gedicht auf mich zu ſchreiben und ins Abend⸗ blatt ſetzen zu laſſen, und der Künſtler Brundell will mein Portrait machen.“
„Ja, in Holzſchnitt,“ riefen die drei andern Mäd⸗ chen,„in Holzſchnitt!“
„Tauſend Teufel, laßt uns doch einmal ein per⸗ nünftiges Wort reden,“ fiel der Lieutenant wieder ein; „Weidner und Brundell haben doch wohl ein Gouter hier beſtellt?“
„Weidner und Brundell? Nein.“
„Gar nichts?“
„Nein.“
„Tauſend...“
„Fluchen Sie nicht ſo, lieber Herr Lieutenant. Wit
müßten es doch wiſſen, wenn irgend eine Beſtellung ge⸗ macht worden wäre.⸗
„Was will das heißen? Sollte man einen Scherz mit uns getrieben haben?“
„Das wäre ein unverſchämter Poſſen.“
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hört.


