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haftig darüber weinen, wenn ich überhaupt weinen könnte. Wie habe ich doch in der Stadt ſein können, während ich die ganze Woche nicht aus dem Hauſe gekommen bin? Ja das iſt mir etwas Schönes. Aber das iſt nicht das erſtemal, Herr Großhändler, daß ich von Ihnen höre, daß Sie mir Böſes nachſagen; es ſoll Ihnen jedoch nicht gelingen, denn man kennt mich wohl.“ 3 3
„Still, mein Engel, ſtill! Du brauchſt Deine ſchö⸗ nen Augenbrauen nicht zu runzeln, denn ſonſt erſchrecke ich dermaßen, daß ich ſogleich fortlaufe und mich im Norrſtröm erſäuſe. Im Uebrigen nehme ich gern alles zurück, was ich geſagt habe, wenn ich nur ein Lächeln auf Deinen friſchen Lippen zu ſehen bekomme... ſo, ſo iſts recht... noch ein wenig... nun, nun...“
Die Muſik hatte mittlerweile aufgehört, und nun nahm auch die Converſation eine andere Wendung.
„Wohin iſt wohl unſer Poet gegangen?“ rief der Lieutenant jetzt.
„Und unſer Künſtler?“ ſiel der Graf ein.
Der Poet und Notar Weidner? Ja wo iſt der?“ fragte der königliche Sekretär.
„Und der Künſtler Brundell?“
Die vier Freunde ſahen einander an.
„Tauſend Teufel,“ verſetzte der Lieutenant,„ich weiß doch genau, daß ſie mit uns auf der Brücke waren.“ fdalt ihr ſie geſehen, Mädchen? Ihr kennt ſie och?“
„Ich juſt nicht,“ meinte die blauäugige Marie, „aber die lange Charlotte iſt ſehr bekannt mit ihnen.“
Die lange Charlotte erröthete.
„Wie kannſt Du ſo ſchwatzen?“ antwortete ſie;„ich werde doch nicht alle Leute kennen müſſen, aber ich weiß ſchon, wer ſie kennt. Fragen Sie Auguſte zum Beiſpiel.“
Die goldgelockte Auguſte lächelte ſchalkhaft.
„Ei warum nicht gar?“ verſetzte ſie;„ich habe jetzt durchaus keine Bekanntſchaften, und was insbeſondere


