Teil eines Werkes 
12. bis 16. Bändchen (1852)
Entstehung
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winkenden Vergnügungen haben ſich auch Geſchmack und Schönheit, dieſe einnehmendſten Geſellſchaften edler Freuden, entwickelt und immermehr ausgebildet. Auf dem grünen Platz, wo früher ein Jägerhäuschen ſtand, erhebt ſich jetzt das zierliche Roſenthal, ein Luſtſchloß mitten in einem bezanberten Blumenpark, überdies ein kleines Kunſtmuſeum für einheimiſche Meiſter, wie Gjalmar, Mörner, Fahlcrantz, Weſtin, Södermark, Etsdorf, Graff⸗ man, Rydingſvärd ꝛc., vor Allem eine ſchöne und prachtvolle Zierde im Lorbeerkranz ſeines hohen Grün⸗ ders. An einer andern Stelle, wo früher blos eine ſchroffe und kahle Klippe emporragte, erhebt ſich jetzt Byſtröms prachtvolle Villa, ein italieniſcher Sommmerpalaſt auf ſchwediſchem Boden, ein Muſeum von Marmor auf einem unerſchütterlichen Grund von Granit, ein Muſenm, das einer ganzen unſterblichen Olympiade gewidmet iſt. Aber nicht genug damit. Betrachte das Waldemars⸗ und das Biſchoffsvorgebirge mit ihren reichen und ſchattigen Pär⸗ ken. Beſuche Liſtonhill und Allnäs, dieſe reizende Plätze. Vergiß nicht das zierliche Vorgebirge, ein ande⸗ res kleines Paradies, das ſeines Namens würdig iſt. Von allen Seiten her ruft man Dir zu: Sei friſch an Seele, lebe und genieße! Fühleſt Du Dich dennoch miß⸗ muthig geſtimmt, ſo darfſt Du nicht mehr die Natur oder Kunſt anklagen, ſondern nur Dich ſelbſt, der Du weder für die eine noch die andere Sinn beſitzeſt, vielmehr denſelben bereits verloren haſt.

Aber ſollteſt Du trotz der Mittheilungen, die wir Dir hier gegeben haben, Dich gleichwohl lieber in frühere Zeiten zurückverſetzen wollen, nun wohl, ſo laß ſehen, ob wir es nicht auch thun können.

Hier zu Deiner Rechten ſiehſt Du eine Maſſe mit Dächern... das iſt die Thiergartenſtadt, eine wahre Muſterkarte von allem, was Künſte und Geſchmack, Reich⸗ thum und Unternehmungsgeiſt, Schönheitsſinn und Ge⸗ nußſucht in früheren Zeiten ausführten. Unter dieſen klei⸗