Teil eines Werkes 
12. bis 16. Bändchen (1852)
Entstehung
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Als er dieſes Wort ausſprach, klopfte ſein Herz ge⸗ waltſam.

Vorwärts! flüſterte auch eine freudige, muthige Stimme in ſeinem Innern,Vorwärts!

Eine Viertelſtunde ſpäter verließ Gourville ſeine Wohnuug und ging aus.

Auf die Straße hinabgekommen, nahm er ſeinen Weg gegen Lödermalm und begab ſich über die blaue Schleuße nach dem Stadthof.

Als er an die Treppen von Löderberg kam, zog er den Mantelkragen hinauf, drückte den Hut tief in die Stirne und ging dann dieſe Treppen hinan. Etwas über die Hälfte angelangt, blieb er ſtehen und ſah ſich vor⸗ ſichtig um. Die Treppen waren ſowohl über als unter ihm ganz menſchenleer. Schnell zog er einen Schlüſſel heraus und öffnete eine Thüre oder Thürenlucke, die auf der Seite in einer Bretterwand eingefügt war. Bald ver⸗ ſchwand er und verſchloß vorſichtig die Thüre hinter ſich.

Der Hof, wo er ſich jetzt befand, war ganz klein. Auf der einen Seite lag ein unſcheinbares wackeliges, einſtockiges Haus; die drei übrigen dagegen wurden durch die Hinterſeite von Nebengebäuden begrenzt, die zu an⸗ dern Häuſern gehörten. Die einzigen Fenſter, welche eine Ausſicht auf den kleinen Hof hatten, waren diejenigen, die dem einſamen Häuschen angehörten.

In demſelben Augenblick, wo Gourville auf den Hof dieſes einſamen und von allen andern abgeſchloſſenen Häuchsens trat, hörte man von der Flur her ein klagendes, aber freundliches Geheul, und ein Hundekopf guckte durch die offene Eingangspforte heraus.