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Im höchſten Grad aufgeregt kam Paul nach Hauſe.
„Schreckliches Ereigniß!“ ſagte er bei ſich ſelbſt. „Ach mein Gott, wer hat wohl die Papiere ſtehlen können?“
Er erinnerte ſich, daß er ſie in das Käſtchen gelegt, daß er ſie dort noch geſehen, bevor er es wieder ver⸗ ſchloſſen, und daß das Käſtchen ſich ſpäter nur eine kurze Weile in Brauners Händen befunden hatte.
Sollte Brauner ſie geſtohlen haben?
Als er dieſe Frage an ſich ſtellte, erinnerte er ſich des Argwohns, den nicht blos Jaquette, ſondern auch Charlotte gegen den Alten geäußert hatte, und noch mehr, er erinnerte ſich auch an ſein eigenes Geſtändniß, daß er viele Jahre hindurch mit Leuten von mehr als zwei⸗ deutigem Charakter umgegangen ſei. 4
Seine erſte Abſicht war, ſogleich ein Verhör mit ihm anzuſtellen, aber er beſchloß endlich, damit zu warten, bis Roman zurück käme.
Romans Ausbleiben beunruhigte ihn. Bekümmert ging er auf und ab, aber ſeine Gedanken erhielten bald eine andere Richtung, als er auf ſeinem Schreibtiſch einen Brief fand, worin Gourville ihn einlud, Abends ſechs Uhr in den Thiergarten zu kommen, wohin er einige Freunde zu einem kleinen Schmauſe geladen habe. Jetzt erinnerte er ſich ſeines Verſprechens, das er Charlotte gegeben hatte, und er wollte ihm unter allen Umſtänden nicht untren werden.
Die Gelegenheit, Gourville zu treffen und mit ihm von ihr zu ſprechen, kam ja ganz apropos, und er be⸗ 3
ſchloß ſich einzuſtellen. Nachdem er eine Weile überlegt hatte, klingelte er
und Brauner trat ein.
„Iſt Jack zu Hauſe?“ fragte er. „Ja.“.
„Er ſoll herauf kommen.“ 4 Paul war in ſeiner Anrede kurz und kalt, und der
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