Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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wollen, ſich in Neu⸗York oder hier in der Hauptſtadt an die zuſtändigen Behörden zu wenden, bei welchen ſie noch vor meines Vaters Tod hinterlegt wurden. Wirklich, mein Herr? Aber ſie ſagten ja ſo eben auch, daß dieſes Käſtchen wichtige Papiere enthalte. 44

Nun... Und als Sie es öffneten... Weiter..

Da war das Käſtchen leer. Ihre Worte ſind nicht immer zuverläſſig. Wollen Sie meine Meinung hören?

Laſſen Sie hören.

Meiner Meinung zufolge ſind Sie...

Franz Kellner verſtummte einen Augenblick, um ſich umzuſchauen.

Paul lächelte.

Was bin ich? Sprechen Sie ſich aus.

Sie ſind nicht der Neffe meines Vaters, ſon⸗ dern... Sondern...

Sondern dieſes Findelkind, mein Herr, dem mein Onkel eine ſo ſorgfältige Erziehung gegeben hat. Ver⸗ ſtehen Sie mich?

Ich verſtehe Sie, aber fahren Sie fort.

Sie geben alſo zu, daß ich Recht habe?

Paul antwortete nicht ſogleich. Die Spannung unter den Anweſenden hatte ihren höchſten Gipfel erreicht.

Sie antworten nicht, bemerkte Franz Kellner..

Ich antworte Ihnen...

Pauls Stirne hob ſich, und ſein Blick, klar und offen, flog ſchnell wie ein Strahl im Kreis umher.

Von der Baronin war ihre Kälte gewichen. Ga⸗ briele fühlte ſich beinah unwohl in Folge dieſer herz⸗ zerreißenden Scene.

Ich antworte Ihnen, fuhr Paul fort,daß ich dieſes Findelkind bin.