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Ueberraſcht folgten ſie nur den Bewegungen Pauls und Franz Kellners.
Paul war nicht mehr ſo ruhig wie vorher. Fran⸗ zens erneuerte Angriffe regten ſeine Galle.
„Sie verlangen, daß ich mich legitimiren ſoll,“ be⸗ merkte er.
„Allerdings verlange ich das.“
„Nun, ſo können Sie ſich das Vergnügen machen, in dieſen Papieren danach zu forſchen, während wir die Briefe durchleſen.“
Paul trat dabei an den Divanstiſch vor dem Sopha und ſtellte das Käſtchen auf denſelben.
„Ich bitte Sie, meine Herren,“ fuhr er gegen die Greiſe fort,„haben Sie die Güte, hieher zu treten, um die Papiere in Augenſchein zu nehmen, die ich Ihnen vorlegen will.“
Franz Kellners Augen funkelten vor Zorn.
Alle Anweſenden hatten ſich erhoben und einen Kreis um den Tiſch gebildet.
Nur die Baronin und Gabriele bewegten ſich nicht vom Fleck. Sie waren verſtummt, weniger in Folge deſſen, was ſich um ſie her zutrug, als in Folge ihrer inneren Leiden.
„Dieſe Papiere,“ agte Paul,„werden in Verein mit Ihren Erinnerungen hoffentlich viel aufklären, was jetzt noch dunkel und verwickelt iſt.“
Franz war neben Paul getreten, um die Beſchaf⸗ fenheit der Papiere ſogleich überſchauen zu können.
Ein tiefes Schweigen herrſchte im Zimmer.
Paul ſelbſt fühlte ſich unruhig, ſo wichtig erſchien ihm der Augenblick.
Das Einzige, was die Stille ſtörte, waren die kur⸗ zen Athemzüge der Baronin und Gabrielens. ¹
Paul drehte den Schlüſſel um. Das Schloß ſprang auf. Aber wer vermöchte den Ausdruck ſeiner Ueber⸗
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