Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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erzählt habe... und das darf uns nicht hindern, wei⸗ ter zu gehen.

Glauben Sie das, mein Vetter? Lebt dieſes Fin⸗ delkind noch?

Darüber will ich Ihnen ein andermal Aufſchluß ertheilen; jetzt thun wir am Beſten, die Papiere ſogleich zu unterſuchen.

Dieß iſt nicht meine Anſicht... weil... weil... 4

Alles hat ſeine Zeit, Herr Vetter, unterbrach ihn Paul.Jetzt iſt die Reihe an den Papieren.

Sehr gut, und gleichwohl haben Sie Ihr Recht auf dieſe Papiere noch nicht legitimirt...

Nicht?

Und ebenſowenig Ihr Recht auf den Namen, den Sie führen, mein Herr Vetter.

Wirklich?

Und in Folge deſſen auch nicht Ihr Recht auf das Vermögen, das Sie von meinem Onkel erhalten haben.

Glauben Sie das?

Und wenn Sie weder das Eine noch das Andere thun könnten, ſo werden Sie wohl begreifen, daß dieſe Wadiede niht Ihnen gehören.

Ah l

Sondern meinem Vater und nächſt ihm mir.

Franz wollte ſeine Hand auf das Käſtchen legen, da er entſchloſſen war, ſeinen Vorſatz auszuführen und Pauls Recht darauf zu beſtreiten; aber Paul kam ihm zuvor, indem er es vom Tiſch aufhob und über ſeinen Kopf emporhielt.

Franz Kellners Bemerkungen waren ſo unvermuthet gekommen, daß niemand von den Anweſenden ſogleich klar ermitteln konnte, ob die Anſprüche und Behaup⸗ tungen, die er gegen Paul vorbrachte, auf Recht und Billigkeit gegründet ſeien oder nicht.