Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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dieſes Geſchenk als einen Wink der Vorſehung und be⸗ ſchloſſen, das Kind mit ſich nach Amerika zu nehmen und als ihr eigenes zu erziehen. Am folgenden Tag lichtete das Schiff die Anker und ſie verließen die Vatererde für immer.

Verwundert blickten beim letzten Theil dieſer Er⸗ zählung Alle auf.

Die Augen der Baronin und Franz Kellners be⸗ gegneten ſich ſchnell und mit einem bedeutungsvollen Ausdruck. Gabrielens Blick glänzte und erloſch wieder. Der alte Kellner erhob ſein Haupt und ſtierte Paul ver⸗ wundert an. Graf Enrt ſtrich ſich gedankenvoll die Stirne. Baron Krooks Huſten hörte auf. Der Ge⸗ neral lehnte ſich gegen den Thürpfoſten, wo er ſtand, ohne ſeine Augen von Paul abzuwenden. Abraham wandte blos ſeinen Kopf hin und her, gleich als wollte er die Mienen der Andern erforſchen.

Ohne daß ſie den Zuſammenhang zwiſchen den ver⸗ ſchiedenen Theilen von Pauls Erzählung eigentlich ver⸗ ſtanden, lief eine dunkle Ahnung durch ihre Gedanken.

Unter den Sachen, die mein Vater nach Amerika mitnahm, fuhr Paul fort,befanden ſich auch ſeine Jagdgeräthſchaſten und dabei die Jagdtaſche, in welche er die von Wolkmann empfangenen Papiere geſteckt hatte. In Amerika blieb mein Vater nach wie vor Jagdlieb⸗ haber, und als er einmal einen Streiſzug zu machen be⸗ abſichtigte, fiel es ihm ein, die beſagten Papiere näher zu betrachten. Sie beſtanden in kleinen Bruchſtücken und Billeten. Je weiter man vom Vaterlande entfernt iſt, um ſo mehr liebt man es, und es war nicht Neu⸗ gierde, ſondern eine ganz natürliche Liebe für alles

Schwediſche, was ihn veranlaßte, dieſe Billete näher zu

unterſuchen. In ſeiner unbeſchreiblichen Verwunderung entdeckte er jetzt, daß ſie in einer Damencorreſpondenz beſtanden, worin er eine entfernte Erklärung verſchiedener Ereigniſſe zu finden glaubte, die ſich zur Zeit der mehr