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„Laß uns laden und die Hunde noch einmal aus⸗ ſchicken,“ rief Wolkmann endlich meinem Vater zu.„Der Abend iſt kühl und ſchön, und das Jagdglück iſt mit uns. Mein Vater befand ſich in Wolkmanns Geſellſchaft wohl und hatte nichts gegen den Vorſchlag einzuwenden; aber als er laden wollte, hatte er kein Papier zum Pfropf mehr und ſagte es ſeinem neuen Freund. Zum Teufel,“ verſetzte Wolkmann,„da haſt Du Makulatur auf ein ganzes Jahr, und damit warf er ihm einen ganzen Haufen zerkrümpelter Briefe und Papierſtreifen zu, wovon mein Vater nahm, was er gerade brauchte, und den Reſt in ſeine Jagdtaſche ſteckte. Die Jagd wurde hernach fortgeſetzt, aber wir haben nichts mehr damit zu ſchaffen und ebenſo wenig mit Wolkmann. Genug, am folgenden Tag führte mein Vater ſeinen Entſchluß, nach Stockholm zurückzukehren, aus, und die Erinnerung an die Jagd würde ſicherlich wie viele an⸗ dere leicht bei ihm verſchwunden ſein, wenn Wolkmann ihm nicht dieſes Papier zu Pfröpfen gegeben hätte.“ Jedermann ſah ein, daß Paul jetzt zu dem letzten Theil ſeiner Erzählung gekommen war, alle ſchenkten ihm daher noch größere Aufmerkſamkeit. „Ich muß hier einige wenige Worte von meinen Eltern eerwähnen,“ unterbrach Paul nichts deſtoweniger ſeinen Gedankengang.„Mein Vater und meine Mutter waren kinderlos. Das Vermögen, das ſie beſaßen, hat⸗ ten ſie durch kluge Spekulationen und endlich auch durch einen ungewöhnlichen Glückstreffer in der Lotterie ge⸗ wonnen. Aber ſie waren ohne Erben, und dieß war immer etwas, das zu ihrem Glück fehlte. Schon früh⸗ zeitig wurde meine Mutter von einer tiefen Schwermuth ergriffen, und allmählig ſteckte ſie auch meinen Vater damit an. Aus dieſem Gefühl unerklärlicher Unzufrie⸗ denheit mit ihrer Welt, entſtand endlich bei ihnen auch ein immer mehr zunehmendes Verlangen, das Vaterland Das Gewiſſen. III. 1⁵


