Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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Volkes reizte ihn. Er wollte ſelbſt die wilde Jagd ſehen, und da ſeine Hunde bereits Wild witterten und ungeduldig danach verlangten, es verfolgen zu dürfen, ſo koppelte er ſie ſogleich los. Bald hörte er auch, wie ihr Gebell ſich in das Gebell der fremden Hunde miſchte... Das Echo in dem hochſtämmigen Buchwald gab das Ge⸗ töne fröhlich und lebhaft zurück... das Gebell näherte ſich... er nahm eine günſtige Stellung... das Wild war haragte in Schußweite und er ſchlug jetzt die Büchſe an. Aber ehe er es aufs Korn bekommen konnte, krachte ſchon ein Schuß hinter ihm, und in dieſem Augenblick ſah er das Thier zuſammenſtürzen. Zugleich hörte er ein fröhliches Lachen, und als er ſich umwandte, ſah er einen ſtattlichen Jäger in dunkelgrünem Jagdrock, noch lachend über den Spuck, den er meinem Vater geſpielt, indem er ihm zuvorgekommen war und das Thier erlegt hatte. Der Unbekannte hatte ein markirtes Ausſehen. Sein Haar war braun, beinah dunkelbraun, wenn man es im Schatten ſah, aber wenn die Sonne ihren Schen darauf warf, ſchimmerte es in Roth. Sein Geſicht war übrigens fröhlich und offen. Sorgfältig, man könnte beinah ſagen, elegant gekleidet, war er in ſeinem Beneh⸗ men rückſichtslos und unerſchrocken. Seine Heiterkeit war lärmend, ſeine Einfälle zügellos, ſeine Scherze ſtür⸗ miſch, zuweilen grob. Mein Vater erzählte ihm, daß man ihn in der ganzen Gegend für den Teufel halte, und das beluſtigte ihn ungemein. Inzwiſchen wurden mein Vater und er ganz gute Freunde. Beide liebten die Jagd und beide hatten tauſend Abenteuer zu erzäh⸗ len. Der Teufel... der Jäger ſoll ſich ſcherzweiſe ſelbſt ſo, genannt haben... bot meinem Vater auch bald Brüderſchaft an. Er war ſonſt Arzt und hieß. Wolkmann.. 3 1 4 Bei dieſem Namen erhoben die Barouin und Ga⸗ briele zugleich ihre Häupter: Sie kannten ihn. Paul fuhr fort. ie