Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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Die arme Gabriele, ſie beſaß kein Wort, womit ſie die Zärtlichkeit ihres Vaters erwiedern konnte; aber ein Seufzer hob ihre Bruſt.

Das Entſetzen und der Schrecken des Volks, fuhr Paul wieder fort,hatte auch noch andere Gründe, wo⸗ durch es im Glauben an die Wahrheit ſeiner Vorſtel⸗ lungen beſtärkt wurde. Man behauptete im Kirchſpiel noch zwei Abkömmlinge von den in der Gegend graſſiren⸗ den böſen Geiſtern zu beſitzen, und da mein Vater Zwei⸗ fel äußerte, machte ein altes Weib ſich verbindlich, ihn zu ihnen zu führen und ſie ihm zu zeigen. Man hatte iym die Kinder als mit einem Horn auf den Knieen aus⸗ gerüſtet, und das eine mit einem flammenden Feuerzeichen auf der Bruſt und im Geſicht, das andere mit Haaren von grünen Binſen geſchildert, und mein Vater konnte, als er ſie beſuchte, über dieſe Narrheiten nur lachen, denn er fand, daß die zwei vermeintlichen Abkömmlinge Beelzebubs und des Waſſernixen vollkommen allen andern Kindern glichen. Ich habe noch etwas vergeſſen. Eines Tags hatte man an der Kirchthüre der Gemeinde ein Plakat angeſchlagen gefunden, welches alle diejenigen, die Smeſtad und Aſen beſuchen würden, mit dem Fluch Gottes bedrohte. Natürlich trug auch dieß nicht wenig dazu bei, einen paniſchen Schreck vor dieſen Orten zu verbreiten, und folglich auch die Leute davon fern zu halten. Aber noch mehr. Man wußte nicht blos mit Beſtimmtheit, daß das Plakat von dem Teufel ſelbſt an der Kirchenthüre angeſchlagen worden, ſondern man be⸗ hauptete auch ſicher zu wiſſen, daß er ſich noch immer im Kirchſpiel aufhalte. Mehrere erklärten, ſie hätten ihn mit brennenden Augen und flammenden Haaren, ſowie mit einer Büchſe auf der Schulter an ihnen vorbei jagen geſehen, ſtets bereit, diejenigen zu tödten, die ihm in den Weg kämen, um mit ihren Seelen die Hölle zu rekruti⸗ ren. Man ſprach von einer wilden Jagd, in deren Schußweite zu kommen, höchſt gefährlich wäre. Man