Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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214 , Die Uebrigen blieben unbeweglich. Sie erwarteten, kei was⸗Paul weiter zu ſagen hätte. 1 —= Er ließ ſie nicht lange in Ungewißheit darüber. ſei 1 rei

„Bevor ich es wagte, hier vor Männern aufzutreten, die ſich in der Welt weit umgeſehen und durch Hand⸗ 90 lungen, die das allgemeine Vertrauen verdienten, ſich ihre 3 Stelle in der Geſellſchaft geſchaffen haben,“ begann Paul n wieder,„war ich Ihnen die Aufmerſamkeit ſchuldig, daz d ich meinerſeits ſoviel als möglich den Gegenſtand klar 6 darſtellte. Außer den bereits von mir genannten Doku⸗ 1 menten, d. h. außer den Protokollen, die bei der gericht⸗ 1 lichen Unterſuchung aufgenommen wurden, und den Tag⸗ büchern, die mein Vater über die Geſellſchaft Freund ſchaft in Leid und Freud führte, hat er auch noch einige andere Aufzeichnungen von nicht geringerer Wich⸗ tigkeit hinterlaſſen. Wenn man dieſe als Leitfaden be⸗ nützt, ſo dürfte es möglich ſein, dem Ziel wenigſtens einigermaßen näher zu kommen.“

So oft Paul erwähnte, daß er neue Aufſchlüſſe mitzutheilen habe, warf die Baronin einen ängſtlich ſcheuen Blick auf das ſchwarze Ebenholzkäſtchen, worin er Ko, wie er bereits zu verſtehen gegeben hatte, aufbewahrte..

„Von den drei Brüdern,“ fuhr Paul fort,„war mein Vater der mittlere. Der jüngſte, Alfred, blieb den beiden älteren immer fremd. Schon ſeit ſeinen Kinder⸗ jahren hatten ſich Kälte und Abneigung zwiſchen ihnen und ihm eingeſchlichen. In ſpäteren Jahren, und als die älteren bereits ein gewiſſes Glück gemacht hatten, war Alfred noch unbemittelt und vernachläſſigte ſeine Zu⸗ kunft noch überdieß in Folge einer Neigung, die er unter