Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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was ich that, geſchah in guter Abſicht und in der Ueber⸗ zeugung, daß ich ſelbſt keine Marionette ſei..

„Es iſt dennoch ganz unbegreiflich,“ bemerkte der General.„Daraus geht ja dentlich hervor, daß die Dame Dich entweder betrogen hatte, oder auch daß die Baro⸗ nin Lander...“

„Uns jetzt betrügt,“ fügte der alte Kellner hinzu. „Mein Gott, ich kann es nicht läugnen,“ fuhr er fort, „und mein Urtheil ſcheitert entweder an der Scylla oder an der Charybdis.“

„Und wer war dieſe Dame?“ fragte Graf Curt.“

„Ihr Name iſt mir heilig. Sie iſt ſchon ſeit zwei⸗ undzwanzig Jahren todt.“

„Todt? Friede mit ihrer Aſche!“

Während der alte Kelluer ſeine Erklärung abgab, hatte das Geſicht der Baronin Lander beſtändig die Farbe gewechſelt, und ſie folgte allen ſeinen Worten mit einer Aufmerkſamkeit, die unaufhörlich zunahm. Obſchon es nicht leicht war, in das Innere dieſer verſchloſſenen Na⸗ tur einzudringen, ſo ſchien es gleichwohl klar, daß ſie ſich

einen Vorwurf machte, der ſie jetzt quälte, und ſie ſchien

zu fürchten, es könnte ihr jeden Augenblick, vielleicht in Folge der Unvorſichtigkeit, womit ſie ſelbſt ihre Auffor⸗ derung an Kellner gemacht hatte, der Schleier abgeriſſen werden. Wußte oder ahnte ſie vielleicht, wer die Dame war, die mit Kellner geſprochen und ihn veranlaßt hatte in ihrem Intereſſe zu handeln, ohne daß man ſie von den Mitteln in Kenntniß ſetzte, die zu dieſem Zweck be⸗ nützt wurden? Von Unruhe ergriffen, warf ſie Franz Kellner einen bedeutungsvollen Blick zu, den er zu ver⸗

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