Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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Der Ernſt in Jaquettens Miene verſchwand, ſobald ſie angeredet wurde: ſie ſprang von ihrem Platze auf und ſchlang ihre Hände freundlich um den Kopf des Alten, indem ſie ſeine grauen Locken auf die Seite ſtrich.

„Du haſt geglaubt, Papa, ich ſei in der letzten Woche krank geweſen; aber jetzt weiß ich die Urſache davon.“

Der General erinnerte ſich an die Erklärung des Arztes und wurde aufmerkſam, was Jaquette ſagen wollte.

„Hm!“.

„Du ſelbſt biſt die Urſache davon geweſen. Seit Herr Paul Dich zu beſuchen anfing, haſt Du ſo nach⸗ denklich und grämlich ausgeſehen, daß ich juſt darüber erſchrak.“

„Haſt Du es bemerkt?“

„Du weißt doch, daß ich neugierig bin, ſehr neugierig.“

„Nun? 3

„Dieſer Tage ſtand die Thüre zwiſchen dieſem Zim⸗ mer hier und dem Deinigen offen, und da hörte ich im Geſpräch, das Du mit Held hatteſt, worin Du von einem Baron Lander ſprachſt, der vor vielen Jahren ermordet wurde, und von Deinen Verhältniſſen, worin Du zur ſelbigen Zeit mit verſchiedenen Perſonen ſtandeſt; Gott weiß, von was Allem Du ſprachſt, aber ſo viel iſt ge⸗ wiß, daß ich unruhig und ängſtlich wurde, obſchon ich damals nichts gegen Dich zu äußern wagte; aber jetzt iſt es etwas Anderes.“

„Was iſt denn jetzt eingetroffen?“

SsSiehſt Du, Papa, ich glaubte, Du könnteſt auf irgend eine unangenehme Art in all dieſe Sachen ver⸗ miſcht werden, theils weil Du längere Zeit ſo nachdenk⸗ lich ausſiehſt, theils auch weil ich weiß, daß Du in Deiner Ingend viele tolle Abenteuer gehabt haſt; aber

ich habe heute mit Herrn Paul geſprochen und er hat mir geſagt...“

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