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Und alle Sterne, die ſoeben mit Pauls Augen auf ſie herabgeblickt, verſchmolzen und gewannen Geſtalt vor ihr, und die Geſtalt bekam Leben, ſie bewegte ſich, ſie näherte ſich ihr und es ſchien ihr, als beugte ſie ſich über ſie herab.
Mit einer wunderlichen Bewegung in ihrem Innern betrachtete ſie ihn. Er ſprach zu ihr. Es war ein Jüng⸗ ling mit Iugend und Geſundheit auf ſeinen Wangen, mit Wärme und Feuer in ſeinem Blick, mit Liebe und Treue in ſeinen Werken.
Das Licht hatte ſie nie vorher ſo gewärmt, die Muſik hatte nie früher ſo innig an ihr Herz geſprochen, wie das Licht in ſeinem Blick, wie der Klang in ſeinen Worten. 4
Der Kopf des Jünglings war ihr in dieſem Augen⸗ blicke ſo nahe, daß ſie ſeinen Athem fühlte, und ein leich⸗ tes Zittern eilte durch ihre Glieder, wie eine Blume von dem lauen Windhauch zittert.
Es kam ihr dabei vor, als wollte er einen ſanften Kuß auf ihre Lippen drücken, und als wiſſe ſie ſelbſt nicht, ob ſie ſich mit einer Thräne davon freibitten, oder mit einem Lächeln darein einwilligen ſollte.
„Gib mir, was ich begehre,“ flüſterte er in dieſem Augenblick— ſo däuchte es ſie—„ſonſt erſterbe ich wie ein Ton und erlöſche wie ein Strahl.“ gti„Wer biſt Si ſchöner Jüngling?“ hörte ſie eine Stimme wie aus ihrem eigenen Herzen fragen.„Wer biſt Du?“ 4 4 erden ſage 5 „Meine Seele iſt Deiner Augen Licht, mein Herz iſt Deiner Ohren Klang. In Zukunft wirſt Du nur mich ſehen und hören.“
„Und wohin haſt Du mich geführt, wo bin ich?“
„Im blühenden Park unſerer Liebe.“
Und in dieſem Augenblicke drückte er ſeine Lippen auf ihren Mund, wobei er ſo wunderbar vor ihren Blicken
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