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etwas gern ins Gläschen guckte und auch ſeine komiſchen und närriſchen Seiten hatte.
Der Kaffee mit dem Bataviaarrak hatte Raſch ſicht⸗ barlich aufgemuntert; vielleicht hatte auch ein kleiner Händedruck, den er heimlich von Netta erhalten, als er ihr den Shawl übergab, das Seinige dazu beigetragen.
„Hört mich an, ihr alten Bramſegel,“ ſagte er, vich habe euch einen kleinen Vorſchlag zu machen. Mein Tag hat zwei Theile. Am Vormittag arbeite ich, am Nach⸗ mittag bummle ich. Habt ihr Luſt, ſo wollen wir heute Nachmittag ein kleines Abtreiben in den Thiergarten machen Retta kommt wie eine kleine Jolle in unſerm Kielwaſſer mit. Was ſagt ihr zu dem Vorſchlag? Ich will die Schiffslaterne ſein, die eure Tritte beleuchtet. Ihr antwortet: Ganz wohl! oder wie?“ öl Holtmann und Netta nickten vergnügt zu dem Vor⸗
hlag.
„ auſend Granaten,“ fiel jedoch Held ein,„bevor wir etwas ansmachen, hört zuerſt mich an. Ich habe Dir einen Gruß zu melden, Raſch, und hoffe, daß er Dich überraſchen wird.“
Raſch, der eben beſchäftigt war, Arrak in ſeine Taſſe zu gießen, blickte auf.
„Einen Gruß? Ich wollte darauf ſchwören, daß er von einem Frauenzimmer iſt. Nicht wahr, Vater Held? Ich kenne ſie, ich?⸗
31 beralben, Naſch. S biſt ja doch in Fräulein Jaquette verliebt, obſchon Du ſie nur ein Paarmal ge⸗ ſehen haſt.“ 4 ſ Panrmal g
Bei ihrem Namen ſprang Raſch von ſeinem Platze auf, ſo entzückt wurde er ſchon vom bloßen Klang deſ⸗ ſelben.
„Fräulein Jaquette!“ rief er.„Hat ſie ſich jetzt auch in mich verliebt? Beim Teufel, aus der Flaggen⸗
kiſte meines Herzens hiſſe ich die Campagneflagge für ſie auf. Hellauf, Kamerad, ſie ſoll den erſten Platz in


