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Holtmann wollte tüchtig ausſchlafen, bevor er ſ ins Packhaus begab, weil er ſcharf zuſehen mußte, u nach ſeinem Raub greifen zu können. Raſch dageg wünſchte um jeden Preis eine erfriſchende Taſſe Kaft mit etwas Stärkendem darin, bevor er ſich auf de Schiff begebe, um es in den Hafen zu bugſiren.
Sowohl Raſch als Holtmann waren in ſofern gm glücklich, daß der erſtere ſich von allem dem, was er d Abend zu viel geſprochen hatte, an gar nichts meir letzterer dagegen ſich an alles zuſammen vollkommen i erinnerte.
Nach der Zeichenſprache, die zwiſchen Netta ud Raſch vom Fenſter aus ſtattgefunden, machten ſich bede wieder an ihre Geſchäfte, erſtere um den Kaffee bü fertig zu bekommen, und letzterer, um ſeinen Beſuch dh zuſtatten.
Holtmann war inzwiſchen erwacht und aufgeſtande und als Jaquette und Held von ihrem Spazierritt zurit kamen, ſaßen er, Netta und Raſch bereits beim Kaffen
Seinem Verſprechen gemäß brachte Naſch den Shau für Netta mit, vielleicht jedoch weniger des Kaffees we⸗ gen, als vielmehr um ihrer ſelbſt willen.
Netta hatte ihn ſoeben erröthend empfangen, 3 Held eintrat. Warum erröthete ſie wohl? Dachte vielleicht, daß ein Liebhaber dennoch immer artiger ſe als ein Mann?.
„Komm her, Held,“ bat Holtmann, als dieſer ei⸗ trat,„und trinke eine Taſſe mit uns. Du ſollſt da ei Töpſchen bekommen, wie Du noch keines geſchmeckt ha Wir haben ächten Bataviaarrak. Nach Deiner Motiot heute früh kann Dir etwas Warmes nichts ſchaden.“
Während ſeiner kurzen Bekanntſchaft mit Raſch hatt Held den unerſchrockenen, entſchloſſenen Charakter unſts Seemanns kennen gelernt und gefunden, daß er, e Mann von Ehre und Treue war, obſchon er allerding
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